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Unterscheidungsbuchstabe in Stempeln.
Abkürzung für "selten" in der deutschsprachigen philatelistischen Literatur.
Vor der Katalognummer als Kurzbezeichnung für "senkrecht" bei Zusammendrucken.
Abkürzung für "Süden" in Stempeln deutscher Großstädte.
Länderkennzeichen für Schweden.
Abkürzung für "Sunday" in Sonntagsstempeln der britischen Post.

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Bezeichnung für ein Gebot, das von einem im Saal anwesenden Bieter während einer Auktion abgegeben wird.

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Bezeichnung für eine früher bei Tanzvergnügen übliche Einrichtung, bei der von Boten Mitteilungen zwischen den einzelnen Tischen befördert wurden. Eine derartige Einrichtung gab es früher auch bei philatelistischen Tagungen.

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saar_nr158.jpgDas »Saargebiet« ist ein interessantes und beliebtes deutsches Sammelgebiet. Es gibt sehr schöne Briefmarken, die auch heute noch erschwinglich sind. Marken gab es immer dann, wenn im 20. Jahrhundert die Zugehörigkeit zwischen Deutschland und Frankreich umstritten was. Nach dem 1. Weltkrieg wurden die ersten Marken (bis 1934) verausgabt, als es als "Saargebiet" französisch besetzt war bis 1939.

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saar_nr385.jpgSeit der Rückgliederung ins Deutsche Reich nannte man das Saargebiet "Saarland", auch um sich von der Zeit zwischen 1920 und 1935 deutlich abzugrenzen. Nach dem 2. Weltkrieg war es wieder französisch besetzt. Als das Gebiet 1959 in die Bundesrepublik Deutschland als Bundesland eingegliedert wurde, blieb es bei diesem Namen.
Ende 1944 wurde das »Saarland« von alliierten Streitkräften besetzt, die zunächst das linke Saarufer einnahmen. Am 21.03.1945 war der 2. Weltkrieg zwischen Saarbrücken und Neunkirchen zu Ende. Am 20. Juli wurden die amerikanischen Truppen durch französische Streitkräfte abgelöst.
Insgesamt katalogisiert der Michel-Katalog (in den Hauptnummern) 173 Ausgaben, darunter zwei Blocks aus dem Jahre 1948 anläßlich der "Hochwasserhilfe", die bei einer Auflage von nur rund 38.000 Stück zu den Spitzenwerten dieses Sammelgebietes gehören und besonders auf Briefen zu den großen Raritäten zählen. Außerdem erschien 1949 eine Dienstmarkenserie "Wappen" mit 12 Werten und von vielen Ausgaben gibt es auch Kleinbogen, die entsprechend selten und somit teuer sind. Die normalen Ausgaben von 1948 bis 1955 sind allerdings noch durchaus erschwinglich.
Für das Saarland als »deutsches Bundesland« katalogisiert der Michel-Katalog 70 Briefmarken, darunter die beiden Dauerserien "Heuß" aus 1957, die mit und ohne Wertangabe erschienen. Meist wurden seit 1957 die Markenmotive der Bundesrepublik übernommen, aber es erschienen auch eigenständige Ausgaben.

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Sabah gehörte zu den malaiischen Staaten.

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Bezeichnung für eine malaiische Fälschung zu Spionage- und Propagandazwecken.

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Postalische Abkürzung für "Sachsen".

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alt_sachsen_nr3.jpgDas &&Königreich Sachsen&& entstand aus dem Kurfürstentum Sachsen und existierte von 1806 bis 1918. Es gehörte von 1806 bis 1815 dem Rheinbund und von 1815 bis 1866 dem Deutschen Bund an. Seit 1867 war es Mitglied des Norddeutschen Bundes und von 1871 bis 1918 des Deutschen Reiches. Die Hauptstadt war Dresden.
Das Königreich Sachsen entstand am 11.12.1806 mit der Unterzeichnung eines Friedensvertrages zwischen Frankreich und Sachsen in Posen. Mit dem Frieden von Posen schied Sachsen aus dem Vierten Koalitionskrieg aus, nachdem die sächsisch-preußischen Truppen im Oktober 1806 von Napoleon bei Jena und Auerstedt vernichtend geschlagen worden waren und Preußen den sächsischen Verbündeten im Stich gelassen hatte. Im Posener Frieden mußte das von Napoleon alsbald besetzte Sachsen dem Rheinbund beitreten und verschiedene in Thüringen gelegene Gebiete abtreten, erhielt dafür aber als Entschädigung die preußische Enklave um Cottbus zugesagt und wurde nach Bayern und Württemberg nun ebenfalls zum Königreich erhoben. Außerdem wurde in Sachsen das römisch-katholische dem evangelisch-lutherischen Bekenntnis rechtlich gleichgestellt.
Am 20.12.1806 erfolgte die Ausrufung des regierenden Kurfürsten Friedrich August des Gerechten zum König von Sachsen. Die Verkündung stieß auf kein besonderes Echo, vermutlich deshalb, weil der Königstitel seit mehr als einhundert Jahren in Sachsen geläufig war, denn seit 1697 war Kurfürst August der Starke König von Polen, 1733 folgte ihm sein Sohn als König August III. auf dem polnischen Thron. Dessen Sohn, Kurfürst Friedrich Christian, regierte 1763 nur ein Vierteljahr lang und damit zu kurz, um in Polen zum König gewählt werden zu können. Friedrich August der Gerechte erklärte zwei Jahre nach seinem Regierungsantritt zunächst den Verzicht auf die polnische Krone (1765), wurde aber in der vom Sejm 1791 verabschiedeten Polnischen Verfassung zum Thronnachfolger bestimmt. Die Königswürde empfing Friedrich August gleichwohl erst Ende 1806 aus der Hand Napoleons und diesmal nun als sächsische Krone. Wenige Monate danach wurde er allerdings auch als Herrscher in Polen eingesetzt.
Hervorgegangen ist das Königreich aus dem Kurfürstentum Sachsen, dessen um 1800 erreichter Gebietsstand hauptsächlich im Ergebnis der Übertragung der sächsischen Kurwürde an die wettinischen Markgrafen von Meißen 1423, dem Übergang der Kurwürde von den ernestinischen an die albertinischen Wettiner nach der Wittenberger Kapitulation 1547 sowie dem Zugewinn von Ober- und Niederlausitz im Prager Frieden 1635 resultierte.
Das Königreich »Sachsen« (englisch: Saxonia, französisch: Saxe) zählt zu den altdeutschen Sammelgebieten und gab seine erste Marke am 26.06.1850, den berühmten "Sachsen-Dreier", heraus. Es war nach Bayern das zweite deutsche Territorium, das eigene Briefmarken verausgabte. Ab dem 01.01.1869 gehörte es zum Norddeutschen Postbezirk und verwendete dessen Briefmarken.
Insgesamt katalogisiert der Michel-Katalog (in den Hauptnummern) neunzehn Ausgaben. Weitere Motive waren das Porträt von König Friedrich-August II. und König Johann I., sowie das Staatswappen. Außerdem erschienen insgesamt fünfzehn Ganzsachen. Es wurde kein Wasserzeichen verwendet.

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alt_sachsen_nr1.jpgBezeichnung für die erste Ausgabe des Königreichs Sachsen zur Freimachung von Drucksachen unter Streifband. Diese erschien am 29.06.1850 im Buchdruck in Bogen zu vier mal fünf Stück, gedruckt bei J. B. Hirschfeld in Leipzig.

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Bezeichnung für Druckplattenretuschen der Einfassungslinie der einzelnen Markenbilder der Ausgaben von 1851/58 von C.G. Meinhold & Söhne. Die Retuschen erfolgten, um ein optisches Schiefstehen auszugleichen.

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Bezeichnung für das kleine, kreisförmige Zeichen, das auf den Marken von Sachsen zu 1 und 3 Neugroschen von 1851 außerhalb des Markenbildes erkennbar ist.

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Bezeichnung für eine Regionalausstellung, die von den Kreis- oder Bezirksverbänden des Philatelistenverband im Kulturbund der DDR in Chemnitz, Dresden und Leipzig gemeinsam veranstaltet wurde.

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Andere Bezeichnung für einen Prüfer.

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Die ersten Spuren eines Postwesens in Sachsen findet man gegen Ende des 15. Jahrhunderts. Es bildete sich damals ein rein behördliches Botensystem aus, zu dem das Publikum keinen Zugang hatte. Leipzig hatte, wie die Hanse und der schwäbische Bund, seine Botenverbindungen mit Augsburg, Nürnberg, Braunschweig, Cölln an der Spree (Berlin), Dresden, Magdeburg, Hamburg, Prag und Wien eingerichtet.
1498 hatte Albrecht der Beherzte (1443-1500) eine regelmäßige Botenverbindung zu seinem Stammland Meißen eingerichtet. Sein Nachfolger Georg der Bärtige (1471-1539) hielt den Kurs aufrecht, bis er 1515 die Statthalterschaft in Friesland niederlegte. Die Botenverbindung beförderte keine privaten Korrespondenzen.
1560 wurde die erste Post-Landkarte entworfen. Das Meilenrädlein des Mechaniker Joh. Magdeburger war an einem Wagen befestigt und diente der Feststellung der Entfernung. Noch besorgte man seine Briefe durch besondere Boten. Reitende Boten, Kuriere und Estafetten gab es schon früher. Schließlich stand man mit den Höfen von Braunschweig und Hessen in Verbindung.
Neben der Leipziger Botenpost bestand in Sachsen seit 1563 noch eine Hofpost, die von Kurfürst August von Sachsen (1526- 586) eingerichtet worden war. Es wurden so genannte "Postbereiter" angestellt und Salomon Felgenhauer zum Postmeister ernannt. Im Jahre 1574 war Salomon Felgenhauer Postmeister zu Leipzig. Als Postmeister hatte er nur die Abfertigung der Boten und die Besorgung der für den Hof benötigten Pferde zu Sorgen.
Im Jahre 1590 ernannte der Rat der Stadt Leipzig Martin Lange zum Botenmeister, der in der "Safranwage" seinen Dienst verrichtete. Am 04.02.1608 erließ der Rat eine Botenordnung, worin u.a. bestimmt wurde, daß der Botenmeister alle ankommenden Briefe, die binnen zwei Stunden nicht abgeholt wurden, durch Boten gegen eine Bestellgebühr von 3 Pfg. austragen zu lassen habe.
Unter dem Kurfürsten Johann Georg I. (1613 - 1680) hatte sich das Postwesen weiterentwickelt. Die Posten waren vermehrt und in Leipzig statt eines Botenamtes ein Postamt errichtet worden. Erster Postmeister war Johann Sieber, der die Fußpost von Leipzig über Dresden nach Prag besonders förderte. 1616 fuhr die erste "ordinari Post" zwischen Leipzig und Frankfurt a. Main. 1633 entließ man Sieber aus dem Amt des Postmeisters und übertrug ihm die landesherrliche Post gegen eine Pacht von 1.500 Gulden. Siebers Nachfolger Mühlbach zahlte 500, später 800 und dann 1.000 Gulden. Die 1625 eingerichtete Botenpost von Leipzig nach Dresden wurde 1652 als reitende Post eingerichtet, die danach in eine Kaleschenpost umgewandelt zu werden.
Kurbrandenburg unterhielt eine Kanzlei-Post von Berlin über Nürnberg, Regensburg und Eger nach Prag. Mühlbach richtete am 20.01.1653 eine eigene Botenpost über Eger nach Regensburg ein. Natürlich kam es auch hier zu Mißhelligkeiten, mit Brandenburg aber auch mit Thurn und Taxis.
Die erste landesherrliche Verordnung über das Postwesen erging am 30.04.1661. Dreißig Jahre später begegnet man dem ersten Post-Dienst-Siegel, es zeigt das kursächsische Wappen und die Umschrift "Churf. Sächs. ober Postambt Leipzig". Im Jahre 1683 war im Türkenkrieg bereits die erste sächsische Feldpost mit einem Beamten in Tätigkeit, die letzte 1866. Gottfried Egger, der nächste Pächter der Post, erwirkte 1681 ein Edikt, welches das Postwesen zur Oberhoheit und als Landesregal erklärte.
1693 schlug Kurfürst Friedrich III von Brandenburg eine Universal-Vereinigung der Posten vor. Berlin hob die fahrende Post von Berlin nach Wittenberg auf und verlegte diesen Kurs von Zerbst nach Halle. 1699 kam der Vertrag zustande. Man einigte sich auf die Grenzpunkte Cöthen, Großkugel, Wittenberg und Zerbst. Die brandenburgische Post von Halle nach Jena blieb bestehen. Sachsen übernahm die Diplomatenpost zwischen Berlin und Regensburg.
Die vielen und bedeutenden Postanstalten im Lande sowie die so wichtig gewordenen Beziehungen zu den benachbarten Staaten machte die Einrichtung einer Oberpostbehörde dringend erforderlich. Kurfürst Johann Georg IV (1668 -1694) genehmigte in einem Edikt vom 24.02.1693 und der Post- und Taxordnung vom 13. und 19. Mai in § 2 die Umwandlung des Ober-Postamts in Leipzig zur Ober-Postbehörde von Kursachsen. Sein Nachfolger Kurfürst Friedrich August der Starke (1670 - 1733) ernannte Jacob Heinrich, Graf von Flemming, zum Erb-General-Postmeister. Ihm folgte sein Bruder Joachim Friedrich, während ersterer das Postwesen für 160.000 Taler an den Kurfürsten verkaufte.
Das Kammer-Kollegium übertrug daraufhin dem Ober-Postmeister Jacob Kees das gesamte Postwesen auf sechs Jahre gegen eine Pacht von 12.000 Talern, Sein Nachfolger Johann Jacob Kees zahlte ebenfalls 12.000 Taler Pacht und erhielt den Titel "Kurfürstlicher Kommerzienrat". Er führte eine Postkutschen-Verbindung, zunächst von Leipzig nach Dresden, ein. Am 01.07.1712 legte er die Verwaltung des Ober-Postamts nieder und erhielt eine Abfindung von 150.000 Taler und den Titel "Hof- und Justiz-Rat".
1712 hatte das Kollegium erneut die Oberaufsicht über das Landespostwesen. Der Ober-Post-Kommissär Christian Leonhardi wurde mit der Leitung betraut. Leonhardi arbeitete eine Postordnung aus, die zum 27.07.1713 erschien. Es richtete mehrere neue Postkurse ein. Der wichtigste Kurs ging von Leipzig über Kassel und Münster nach Holland. Sein Nachfolger (1715) wurde Hofrat Paul Vermehren. Er machte sich um die geometrische Vermessung sämtlicher Poststraßen verdient, eine Aufgabe, die 1721 abgeschlossen werden konnte. 1722 begann in Sachsen die Aufrichtung von steinernen, die Entfernung von 1, 1/2 und 1/3 Postmeilen bezeichnenden Postmeilensäulen. Zunächst verhinderte der Hofrat noch die Verlegung des Ober-Postamts von Leipzig nach Dresden. Nach seinem Tode (1731) wurde der Posten nicht wieder neu besetzt. Die Ober-Postbehörde erhielt eine kollegiale Verfassung und wurde dem Finanzministerium in Dresden unterstellt.
Laut einem Postbericht aus dem Jahre 1776 brauchte die Fahrpost von Hannover bis Leipzig (bei günstiger Witterung) drei Tage und drei Nächte. Der Fahrpreis, auf 29 Meilen berechnet, betrug 6 Taler, 14 Groschen. Hinzu kam das Wagenmeistergeld von 2 Goschen bei jeder Abfahrt, wenn das Gepäck umgeladen worden war. War das nicht der Fall, erhielten der Wagenmeister und der Postillion je 1 Groschen. Zu Anfang des Jahrhunderts wurden Eil- oder Schnellwagen eingeführt, die Straßen verbessert und die Auslandsverbindungen besser geregelt und vermehrt.
Zum Ober-Postamt in Leipzig gehörten nicht die sächsischen Postanstalten in der Oberlausitz. Hier hatte sich um 1678 eine eigene Post entwickelt, die später vom Ober-Postamt Bautzen geleitet wurde. Dies änderte sich erst am 01.04.1816 infolge der Teilung Sachsens auf dem Wiener Kongreß von 1815. Weitere sächsische Postanstalten bestanden in den Fürstlich reußischen Landen in Gera und Schleitz, im Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld in Pößneck, Saalfeld und Gräfental, in den schwarzburgischen Landen zu Rudolstadt, Königssee, Frankenhausen, Sondershausen und Greußen und im Herzogtum Sachsen-Weimar in Weimar, Buttelstädt, Ilmenau und Allstedt. Sie bestanden bis zum 01.07.1816. Das herzoglich sachsen-altenburgische Postwesen verwaltete Sachsen schon früher bis 1784. Damals übernahm die Herzogliche Kammer in Altenburg ihre Posten, übertrug sie aber 1817 dem Fürsten von Thurn und Taxis. Seit dem 01.08.1847 wurde die Ausübung des Postregals wiederum der Krone Sachsen überlassen.
Sachsen war einer der ersten Staaten, die dem Deutschen Postverein (01.07.1850) beitraten. Es umfaßte das Ober-Postamt in Leipzig als obere Postbehörde, das Hof-Postamt in Dresden, 129 Postämter, Posthaltereien und Post-Expeditionen. Mitte der 20 Jahre des 19. Jahrhunderts wurde der sächsische Postwagenpark erneuert. 1824 wurden in Dresden und Leipzig die ersten Briefkästen angebracht. Briefkästen gab es bald auch in den anderen Städten und auf dem Lande, ab 1862 hingen sie sogar an den Postkutschen. 1829 erfolgte die Einrichtung von Stadtposten und Briefsammlungen in Dresden und Leipzig. 1859 wurde die allgemeine Landpost eingeführt. Mit ihre sollte die Postversorgung flächendeckend im ganzen Lande erreicht werden.
Das königlich-sächsischen Postgebiet erstreckte sich auch auf das Herzogtum Sachsen-Altenburg und umfaßte 2.225.240 Einwohner. Im Jahre 1865 gab es 232 Postämter und Expeditionen, vier fahrende Eisenbahn-Postämter, drei Briefsammlungen, zusammen also 251 Postanstalten. Hinzu kamen noch 70 Posthaltereien. Dazu waren 819 Postbeamte, 1.149 Unterbeamte, 83 Kondukteure und 464 Postillione beschäftigt. Es gab 603 Postwagen und Schlitten. Am 01.01.1867 ging das sächsische Postwesen in der Norddeutschen Bundespost auf.
Am 01.07.1850 wurde das erste sächsische Postwertzeichen herausgegeben. Der Wert zu 3 Pfennigen war viereckig und zeigte in der Mitte auf "gewässertem" Grunde die Ziffer "3", eine Wertangabe, die sich in Buchstaben "DREI" links und "PFENNIGE" recht wiederholte, während oben das Wort "SACHSEN" und unten "FRANCO" zu lesen waren. Die Marken waren rot auf weiß gedruckt.
1859 wurden auch Ganzsachen verausgabt. Der Werteindruck zeigte das Bild des jeweiligen Königs im Doppeloval, oben "SACHSEN", unten der Wert in Buchstaben, z.B. "EIN NEUGROSCHEN". 1863 gab es das sächsische Staatswappen im Achteck (1/2 Neugroschen) bzw. jetzt mit dem Wappen im Doppeloval.

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Bezeichnung für einen Klappenstempel, der ein sächsisches Herstellersignet trägt.

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Bezeichnung für die in vielen Orten Sachsens 1945 vorgenommene Unkenntlichmachung des Kopfbildes von Freimarken und Postkarten des Dritten Reiches unmittelbar nach der Befreiung im Einverständnis mit den Dienststellen der sowjetischen Besatzungsmacht.

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Bezeichnung für eine Art der Trennlinien beim Druck geschnittener Marken, wobei hier die Trennlinien waagerecht durchgehend sind.

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Dänisch für "gewöhnlich" (englisch: normal bzw. ordinary, französisch: ordinaire, italienisch und spanisch: ordinario, niederländisch: gewoon, portugiesisch: ordinário).

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saeerin-1903.jpgBezeichnung für das bekannteste französische Markenmuster aus den Jahren 1930/38 und 1960/61, wobei es vier Typen gibt: 1930/38 schraffierter Grund mit Sonne, 1906 glatter Grund mit Sockel, 1906/37 glatter Grund ohne Sockel und 1960/61 zweifarbig.

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Andere Bezeichnung für "zickzackförmig" (dänisch: savtakket, englisch: serrated, französisch: en scie, italienisch: a sega, niederländisch: gezaagd, portugiesisch: serrilhado, spanisch: cortado en sierra).

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Andere Bezeichnung für einen "Zickzackdurchstich".

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Die Farbe "sämisch" ist eine Farbe, die bei Marken vorkommt (dänisch: karmosinrod, englisch: buff, französisch: chamois, italienisch: camoscio, niederländisch: bleekgeel, portugiesisch: cor de camurca, spanisch: anteado).

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Kurt Sämisch (geb. 29.01.1907 in Berlin-Charlottenburg, gest. 11.08.1982) war ein bekannter Philatelist der DDR. Er trat im Jahre 1925 der Arbeiterbewegung bei und war Mitglied der KPD. Im Dritten Reich wurde er vom Regime verfolgt und inhaftiert. Er war führend am Aufbau der philatelistischen Organisationen in der DDR beteiligt, 1968-1977 im Präsidium des Kulturbundes und von 1964 bis 1973 Vorsitzender der Zentralen Kommission Philatelie bzw. (seit 1969) des Zentralvorstandes des Philatelistenverbandes im Kulturbund der DDR.

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Dänisch für "Sonderstempel" (englisch: special cancel postmark, französisch: cachet spécial, italienisch: annullo speciale, niederländisch: speciaal stempel, portugiesisch: carimbo especial, spanisch: matasello especial).

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Hierbei handelt es sich um eine besondere Art des Briefkastens, der die Form einer Säule hat.

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sage-muster.jpgBezeichnung für das bekannte französische Markenmuster aus den Jahren 1876/1900, wobei es sich um das erste Allegoriemuster "Friede und Handel" handelt.

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Italienisch für "Probedruck" (dänisch und englisch: essay, englisch: proof, französisch: essai bzw. épreuve, italienisch: saggio, niederländisch: proef, portugiesisch: ensaio, spanisch: ensayo).

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Eigenname (und Inschrift auf Briefmarken) von Spanisch-Sahara.

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Bezeichnung für Stempel mit Werbeeinsätzen oder auch für normale Tagesstempel, die nur zu bestimmten Zeiten benutzt werden.

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Eigenname von Georgien.

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Russische Bezeichnung für "schreiben" oder "eingeschrieben". "Sakasnoje" kommt handschriftlich oder als Stempelvermerk auf Einschreibsendungen und als Zweckinschrift auf Umschlägen vor.

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Portugiesisch für "Restbestand" (dänisch: restbeholdning, englisch: stock remainder, französisch: stock restant, italienisch: stocks residu, niederländisch: restvoorraad, spanisch: stock sobrante).

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Englisch für "Verkauf" (dänisch: salg, französisch: vente, italienisch: vendita, niederländisch: verkoop, portugiesisch: venda, spanisch: venta).

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Dänisch für "Verkauf" (englisch: sale, französisch: vente, italienisch: vendita, niederländisch: verkoop, portugiesisch: venda, spanisch: venta).

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Portugiesisch für "lachsfarben" (dänisch: laksefarvet, englisch und spanisch: salmon, französisch: saumon, italienisch: salmone, niederländisch: zalmkleurig).

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Englisch und spanisch für "lachsfarben" (dänisch: laksefarvet, französisch: saumon, italienisch: salmone, niederländisch: zalmkleurig, portugiesisch: salmao).

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Italienisch für "lachsfarben" (dänisch: laksefarvet, englisch und spanisch: salmon, französisch: saumon, niederländisch: zalmkleurig, portugiesisch: salmao).

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Alternative Bezeichnung für die Salomon-Inseln.

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salomon-inseln_2004.jpgDie &&Salomon-Inseln&& (auch: Salomonen, englisch: British Solomon Islands) sind ein Inselstaat im Südwesten des Pazifiks, östlich von Neuguinea. Er wird zum größten Teil aus den Gebieten der südlichen Salomon-Inseln sowie den Rennell-Inseln, den Ontong-Java-Inseln und den weiter östlich liegenden Santa-Cruz-Inseln gebildet. Die nördlichen Inseln der Salomon-Inseln gehören zum Staat Papua-Neuguinea.
Die Salomonen waren ab 1893/99 britisches Protektorat (ohne Bougainville und Buka), 1942 von Japan besetzt und wurden bis 1944 von den Amerikanern zurückerobert. Am 02.01.1976 erhielten sie die innere Selbstverwaltung und wurden am 07.07.1978 unabhängig. Die Salomonen sind Mitglied des Commonwealth of Nations.
Amtssprache: Englisch
Hauptstadt: Honiara
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Fläche: 28.450 qkm
Einwohnerzahl: 552.438 (2006)
Bevölkerungsdichte: 19,4 Einwohner pro qkm
BIP/Einwohner: 620 US-Dollar (2004)
Währung: Salomonen-Dollar
Unabhängigkeit: 07.07.1978
Zeitzone: UTC +11
Die ersten Briefmarken als britisches Schutzgebiet erschienen am 14.02.1907 und bis zum 12.11.1975 wurden 298 Briefmarken verausgabt. Am 12.01.1976 erschienen die ersten Marken unter innerer Selbstverwaltung und die erste Ausgabe als selbständiger Staat stammt vom 07.07.1978. Zu nennen sind außerdem acht Portomarken aus dem Jahre 1940. Es sind &&drei Wasserzeichen&& bekannt.
Einschätzung: die Briefmarken sind sehr schön gestaltet und wegen der britisch-konservativen Ausgabepolitik kann die Wertnote 2-3 vergeben werden.

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sambia.jpgDie Republik &&Sambia&& ist ein Staat im südlichen Afrika. Sie grenzt an Angola, die Demokratische Republik Kongo, Tansania, Malawi, Mocambique, Simbabwe, Botswana und Namibia. Ihr Name leitet sich vom Fluß Sambesi ab.
Bei Sambia handelt es sich um die ehemals britische Kolonie Nord-Rhodesien.
Amtssprach:e Englisch
Hauptstadt: Lusaka
Staatsform: Republik
Fläche: 752.614 qkm
Einwohnerzahl: 11,261 Mio. (2005)
Bevölkerungsdichte: 14,9 Einwohner pro qkm
BIP/Einwohner: 823 US-Dollar (2006)
Währung: Kwacha = 100 Ngwee
Unabhängigkeit von Großbritannien: 24.10.1964
Zeitzone: UTC+2
Die erste Ausgabe erschien am 24.10.1964. Zu nennen sind zudem sechs Portomarken aus dem Jahre 1964. Es sind &&zwei Wasserzeichen&& bekannt.
Einschätzung: wegen der Ausgabenflut kann nur die Wertnote 5 vergeben werden.

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Dänisch für "zusammenhängend" (dänisch: sammenhaengende, englisch, italienisch und portugiesisch: se-tenant, englisch: unsevered, französisch: se tenant, spanisch: unido).

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Bezeichnung für ein Verfahren zur Behandlung von Einlieferungen in großer Stückzahl, wobei es besondere Abstempelungen geben kann.

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Bezeichnung für eine allgemeine Anschrift, die für einen größeren Empfängerkreis gilt, wie z. B. bei Postwurfsendungen die Aufschrift "An alle Haushalte".

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Philatelistisch gesehen ist dies die Bezeichnung für Marken eines Landes oder zu einem bestimmten Thema.

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Im Postleitenzahlensystem der ehemaligen DDR diente die Sammelleitzahl für Poststellen ohne eine eigene Ortsleitzahl.

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Name einer Publikation, die 1956 bis 1986 von Horst Hille veröffentlicht wurde.

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Hierbei handelt es sich um eine fiktive Wertgröße, die der einzelne Philatelist seiner Sammlung beimißt.

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Hierbei handelt es sich um ein Werturteil, das festlegen soll, ob ein philatelistisches Objekt in eine Sammlung aufgenommen werden kann oder nicht.

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Dänisch für "zusammenhängend" (englisch, italienisch und portugiesisch: se-tenant, englisch: unsevered, französisch: se tenant, niederländisch: samenhangend, spanisch: unido).

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Bezeichnung für einen Brief, der nur seiner philatelistischen Frankatur wegen aufgegeben wurde, im Gegensatz zum Bedarfsbrief. Wenn der Brief mit einem kompletten Satz beklebt ist, spricht man auch von einem Satzbrief.

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Bezeichnung für einen Briefkasten, der speziell für Sammler eingerichtet wird, damit deren Post besonders sorgfältig gestempelt wird.

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Diese Dienste gibt es praktisch von allen Postverwaltungen, die zum Weltpostverein gehören und dienen dazu, daß die Sammler von dort ihre Neuheiten - meist im Abo, ohne neue Marken jeweils extra bestellen zu müssen - beziehen können.

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Name einer bekannten philatelistischen Fachzeitschrift, die von der "transpress VEB Verlag für Verkehrswesen" in Berlin herausgegeben wurde und aus der Briefmarkenecke der Berliner Zeitung "Der Nachtexpreß" hervorging. Die erste Ausgabe erschien im März 1947. Seit dem 01.04.1951 war sie das Organ der Zentralen Kommission Philatelie des ostdeutschen Kulturbundes und seit April 1959 Organ des Philatelistenverbandes im Kulturbund der DDR. Ab Juli 1992 erschien sie als Beilage der Deutschen Zeitung für Briefmarkenkunde, in der sie im September 1995 aufging.

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Name einer bekannten deutschen Fachzeitschrift für Philatelie, die 1947 gegründet und 1948/64 nebenberuflich von Dr. W. Ploenes geleitet wurde. Ende 1974 wurde die Zeitschrift wegen mangelnder Rentabilität eingestellt, obwohl sie ein sehr hohes fachliches Niveau pflegte.

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Sammelbezeichnung für jegliche Art von Belegen etc., die nur ihrer philatelistischen Frankatur wegen aufgegeben wurden, im Gegensatz zur Bedarfspost.

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Diese Schalter dienen ausschließlich dazu, die Bedürfnisse der Sammler durch Erwerb von Briefmarken zu Sammelzwecken zu erfüllen. Man kann dort alle Neuheiten bekommen und sauber abstempeln lassen.

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Dies ist ein anderes Wort für eine "Tauschsendung" an einen Tauschpartner bzw. für eine mit einer philatelistischen Frankatur versehene Postsendung.

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Bezeichnung für ein Treffen von Sammlern zwecks Erfahrungsaustausch und Tausch von philatelistischen Erzeugnissen.

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Bezeichnung für ein Treffen von Sammlern zwecks Erfahrungsaustausch und Tausch von philatelistischen Erzeugnissen.

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Bezeichnung für eine philatelistische Dachorganisation, in der Vereine zusammengeschlossen sind und die die Interessen der Sammler vertritt.

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Bezeichnung für einen Verein, in dem sich Sammler zusammengeschlossen haben, um ihrem Hobby nachzugehen.

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Bezeichnung für einen Verein, in dem sich Sammler zusammengeschlossen haben, um ihrem Hobby nachzugehen.

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In der Philatelie ist eine "Sammlung" das systematische Zusammentragen von philatelistischen und vorphilatelistischen Belegen (englisch und französisch: collection). Es wird u.a. zwischen einer Ländersammlung und einer Thematiksammlung unterschieden.

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samoa_nr380.jpg&&Samoa&& (samoanisch: Malo Tutoatasi o Samoa, englisch: Independent State of Samoa) ist ein Inselstaat, der den westlichen Teil der Samoa-Inseln umfaßt und deswegen auch "Westsamoa" genannt wird. Der östliche Teil gehört zu den USA.
Samoa liegt im südwestlichen Pazifik nordöstlich der Fidschi-Inseln. Die größten Inseln sind Savai'i (1.708 qkm) und Upolu (1.118 qkm) mit der Hauptstadt und dem internationalen Flughafen. Dazu kommen die bewohnten Inseln Manono, Apolima und sechs Inseln, die bis auf eine kleine Ferienanlage auf Namua (Namua Island Resort) unbewohnt sind.
Samoa war unabhängiges Königreich und wurde am 02.12.1899 zwischen dem Deutschen Reich und den USA geteilt. Der deutsche Teil bestand aus Westsamoa und wurde deutsche Kolonie. 1914 wurde die Kolonie von neuseeländischen Truppen besetzt und ab 1920 als Völkerbundsmandat von Neuseeland verwaltet, ab 1945 als UNO-Treuhandgebiet. Am 01.01.1962 wurde Westsamoa unabhängig und am 03.07.1997 wurde der Name in "Samoa" geändert.
Amtssprache: Samoanisch, Englisch
Hauptstadt: Apia
Staatsform: Parlamentarische Demokratie im Commonwealth
Fläche: 2.944 qkm
Einwohnerzahl: 177.287
Bevölkerungsdichte: 60,2 Einwohner pro qkm
BIP/Einwohner: 2.020 US-Dollar (2004)
Währung: Tala
Unabhängigkeit: 01.01.1962
Zeitzone: UTC - 11 Stunden
Zwischen 1877 und 1891 erschienen sieben Marken der W.-E.-Agar-Privatpost. Zwischen 1886 und 1899 gab es 26 Marken der J.-Davis-Privatpost. Unter neuseeländischer Besetzung erschienen 1914 und 1916 insgesamt fünfzehn Briefmarken. Die erste Ausgabe der neuseeländischen Mandatsverwaltung erschien im Jahre 1920. Am 02.07.1962 wurde die erste Ausgabe der unabhängigen Häuptlingsaristokratie verausgabt. Zu nennen sind außerdem 31 Stempelmarken aus den Jahren 1914 bis 1955. Es sind &&fünf Wasserzeichen&& bekannt.
Einschätzung: wegen der äußerst soliden Ausgabepolitik mit kleinen Ausgaben kann guten Gewissens die Wertnote 1-2 vergeben werden.

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samos_nr2.jpgSamos war ab dem 10.12.1832 selbständiges Fürstentum unter türkischer Verwaltung. Schutzmächte waren Frankreich, Großbritannien und Rußland. Am 11.11.1912 erklärte es den Anschluß an Griechenland und wurde am 10.08.1913 im Frieden von Bukarest dem Königreich Griechenland zugesprochen. Der endgültige Anschluß erfolgte 1922.
Für Samos erschienen zwischen 1878 und 1915 insgesamt 36 Briefmarken. Es wurde kein Wasserzeichen verwendet.

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Englisch für "Muster" bzw. "Probe". So wurden in den USA früher Probe- und Musterdrucke gekennzeichnet.

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Bezeichnung für den bekanntesten amerikanischen Spezialkatalog für Flugpostmarken, in dem auch Abarten und private Luftpostmarken der ganzen Welt gelistet werden.

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Hierbei handelt es sich um ein kleines Loch im Markenpapier, das eine Wertminderung der Marke bewirkt.

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Dies ist ein auf einem Seuchenbrief angebrachter Stempel, der die Reinigung des betreffenden Briefes bescheinigt.

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Japanisch für "Nachahmung" als Inschrift auf den sog. Japan-Fälschungen der Ausgaben von 1871/79.

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Früherer Name für St. Kitts.

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St. Helena ist eine Insel im Atlantischen Ozean und britische Kolonie.

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st-helena-post.jpgOffizielle Bezeichnung der Post der britischen Kolonie St. Helena.
Im Internet ist die Post unter der Adresse »www.postoffice.gov.sh« erreichbar.

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st_kitts_1996.jpgSt. Kitts ist eine Insel in der Karibik. Sie ist auch noch unter ihrem früheren Namen St. Christopher bekannt. Die Insel gehörte zur Präsidentschaft der britischen Kronkolonie Leeward-Inseln und seit dem Ausscheiden Anguillas aus dem assoziierten Staatenverbund St. Christopher-Nevis-Anguilla geben St. Kitts und Nevis eigene Briefmarken heraus. Am 19.09.1983 wurden St. Kitts und Nevis unabhängig und bildeten zusammen den Inselstaat St. Kitts und Nevis. Ihr Name ist abgeleitet von einem spanischen Namen, der durch Christoph Kolumbus vergeben wurde. Während der letzten Eiszeit war der Meeresspiegel ca. 60 m niedriger und St. Kitts, Nevis, Sint Eustatius und Saba bildeten eine zusammenhängende Insel. Die Insel hat eine Größe von 93 qkm. Seit 1882 war sie mit Nevis vereinigt. Am 23.06.1980 trennten sich die Postgebiete und am 19.09.1983 wurde die Insel unabhängig.
Die Insel liegt 2.021 km südöstlich von Miami. Die Entfernung zu Saint Eustatius im Norden beträgt 13 km, nach Nevis im Süden 3 km. Die Landfläche beträgt 169 qkm (max. Ausdehnung 30 x 10 km).
Die ersten Briefmarken (noch unter dem Namen St. Christopher) erschienen am 01.04.1870 und bis 1890 waren es neunzehn Werte. Ab dem 31.10.1890 wurden die Marken der Leeward-Inseln verwendet, wobei ab 1903 auch die Marken von St. Kitts-Nevis verwendet werden durften. Am 23.06.1980 trennten sich die Postgebiete St. Kitts und Nevis und seitdem erscheinen die Briefmarken unter dem Namen "St. Kitts", wobei bis 1984 auch 40 Dienstmarken emissiert wurden. Es sind &&fünf Wasserzeichen&& bekannt.
Einschätzung: wegen der Vielzahl der recht teuren Blocks und Kleinbogen kann insgesamt nur die Wertnote 4- vergeben werden.

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st_kitts-nevis.jpgDie Inseln St. Kitts und Nevis gehörten zur Präsidentschaft der britischen Kronkolonie Leeward-Inseln. 1908 wurde das Gebiet in St. Christopher (dem späteren St. Kitts), Nevis und Anguilla umbenannt. Ab dem 12.02.1967 war es assoziierter Staat, von dem sich Anguilla am 12.07.1967 faktisch trennte. Am 23.06.1980 trennte man die Postgebiete in Nevis und St. Kitts (St. Christopher).
Die Föderation &&St. Kitts und Nevis&& (früher: Saint Christopher und Nevis) ist ein unabhängiger Staat im Commonwealth of Nations und Mitglied der Vereinten Nationen.
Amtssprache: Englisch
Hauptstadt: Basseterre
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Fläche: St. Kitts 176 qkm, Nevis 93 qkm, zusammen 269 qkm
Einwohnerzahl: 39.349 (2007)
Bevölkerungsdichte: 146,3 Einwohner pro qkm
BIP/Einwohner: 7.840 US-Dollar (2004)
Währung: Ostkaribischer Dollar
Unabhängigkeit: 19.09.1983
Nationalfeiertag: 19. September (Unabhängigkeitstag)
Zeitzone: UTC -4 Stunden
Zwischen 1903 und bis 1951 erschienen zur Zeit der britischen Präsidentschaft über die Leeward-Inseln insgesamt 99 gemeinsam verausgabte Briefmarken von St. Kitts und Nevis. Zwischen 1953 und 1980 waren es dann noch 296 Werte sowie neun Dienstmarken aus dem Jahre 1980, die die Aufschrift St. Kitt Nevis Anguilla trugen. Es sind &&fünf Wasserzeichen&& bekannt.

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Das Gebiet St. Christopher (später: St. Kitts), Nevis und Anguilla verausgabte seine Briefmarken ab 1952 unter dem Namen "St. Christopher Nevis Anguilla", obwohl sich Anguilla schon am 12.07.1967 faktisch trennte. Am 23.06.1980 trennte man die Postgebiete in Nevis und St. Kitts (St. Christopher).

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st_lucia_nr63.jpgst_lucia_nr373.jpg&&St. Lucia&& liegt nördlich von St. Vincent und den Grenadinen und südlich von Martinique im Bereich der Westindischen Inseln und gehört zu den Kleinen Antillen. Die Insel war britische Kolonie. Am 01.03.1967 wurde die Insel assoziierter Staat des Britischen Königsreichs und am 22.02.1979 unabhängig. Seitdem ist sie ein unabhängiger Inselstaat im Commonwealth of Nations.
Amtssprache: Französisch, Englisch, Spanisch
Hauptstadt: Castries
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Fläche: 619,15 qkm
Einwohnerzahl: 167.640 (2006)
Bevölkerungsdichte: 270,8 Einwohner pro qkm
BIP/Einwohner: 4.580 US-Dollar (2004)
Währung: Ostkaribischer Dollar
Unabhängigkeit: 22.02.1979
Zeitzone: UTC -4 Stunden
Die ersten Briefmarken stammen vom 08.12.1860 und bis 1966 erschienen 202 Briefmarken. Die erste Ausgabe als assoziierter Staat erschien am 01.03.1967 und als unabhängiger Staat am 22.02.1979. Zu nennen außerdem 39 Dienstmarken aus den Jahren 1983 bis 1990 sowie 22 Portomarken aus den Jahren 1981 bis 1991 und 22 Stempelmarken aus den Jahren 1881 bis 1884. Es sind &&neun Wasserzeichen&& bekannt. Die offizielle Bezeichnung der Post lautet St. Lucia Post Office.
Einschätzung: die Ausgabepolitik ist britisch-konservativ, wobei die Briefmarken recht preiswert sind, weshalb, die Wertnote 2+ vergeben werden kann.

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st-lucia-post.jpgOffizielle Bezeichnung der Post von St. Lucia.
Im Internet ist die Post unter der Adresse »www.stluciapo.org« erreichbar.

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Sainte-Marie ist eine Insel vor der Ostküste Madagaskars im Indischen Ozean und war französische Kolonie.

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st-pierre-und-miquelon_nr8.jpg&&Saint-Pierre und Miquelon&& ist eine kleine Inselgruppe östlich der kanadischen Küste, und ca. 25 km vor Neufundlund. Die Inselgruppe besteht aus den Inseln Saint-Pierre (26 qkm), Miquelon (110 qkm), Langlade (91 qkm) sowie weiteren kleineren Inseln und hat eine Gesamtfläche von 242 qkm. Früher waren die Inseln Miquelon und Langlade getrennt, heute sind sie mit einer schmalen Nehrung verbunden und werden nun einheitlich als Miquelon bezeichnet. In diesem Gebiet leben etwa 6.316 Einwohner (Saint-Pierre: 5.618 Einwohner, Miquelon zusammen mit Langlade: 698 Einwohner).
Die Inseln stellen das letzte Überbleibsel der französischen Kolonien in Nordamerika dar. 1670 wird erstmals eine kleine Siedlung französischer Fischer auf Saint-Pierre erwähnt, die vermutlich schon seit dem frühen 17. Jahrhundert bestand. Zwischen 1942 und 1945 war das Gebiet kanadisch besetzt. Ab 1946 wurde die Kolonie zunächst französisches Überseegebiet. Seit dem 16.07.1976 ist St. Pierre und Miquelon eine Departement Frankreichs.
Hauptstadt: Saint-Pierre
Fläche: 242 qkm
Einwohnerzahl: 6.316
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner pro qkm
Währung: Euro (€) 1 Euro = 100 Cent
Zeitzone: UTC -3
Die ersten Briefmarken erschienen 1885 und es wurde kein Wasserzeichen verwendet.
Einschätzung: die Briefmarken werden meist im Stichtiefdruckverfahren hergestellt und erscheinen in Euro-Währung, weshalb die Wertnote 2 vergeben werden kann.

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st-vincent-kolonie.jpgst_vincent_nr258.jpg&&St. Vincent&& ist die Hauptinsel des karibischen Inselstaates St. Vincent und die Grenadinen. Der Staat liegt in der Karibik im Bereich der westindischen Inseln und umfaßt die Insel St. Vincent und die 32 Inseln der nördlichen Grenadinen, die zu den Kleinen Antillen gehören. Grenada selbst gehört nicht dazu. St. Vincent war britische Kolonie. Am 01.06.1967 erhielt die Insel die Selbstverwaltung, war seit dem 01.06.1969 assoziierter Staat des Britischen Königreichs und wurde am 27.10.1979 unabhängig.
Amtssprache: Englisch
Hauptstadt: Kingstown
Staatsform: Konstitutionelle Monarchie
Fläche: 388 qkm
Einwohnerzahl: 117.848 (2006)
Bevölkerungsdichte: 303,7 Einwohner pro qkm
BIP/Einwohner: 3.530 US-Dollar (2004)
Währung: Ostkaribischer Dollar
Unabhängigkeit: Autonomie 1969, Unabhängigkeit 27.10.1979
Zeitzone: EST (UTC -5)
Die ersten Briefmarken stammen vom 08.05.1861 und bis 1967 erschienen für die Kolonie 230 Briefmarken. Es sind &&sieben Wasserzeichen&& bekannt.
Einschätzung: wegen der immensen Ausgabeflut mit vielen Blocks und Kleinbogen ist das Sammelgebiet absolut nicht empfehlenswert und deshalb gibt es die Wertnote 6.

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san-marino_nr32.jpgDie Republik &&San Marino&& (italienisch: Republica di San Marino, Beiname: La Serenissima) ist ein Staat in Südeuropa. Er ist vollständig von Italien umgeben und liegt zwischen den Regionen Emilia-Romagna (Provinz Rimini) und Marken (Provinz Pesaro und Urbino), nahe der adriatischen Küste bei Rimini. Den Felskamm Monte Titano krönt die Festung La Guaita. San Marino ist die älteste Republik der Welt mit einer Geschichte, die bis auf das Jahr 301 zurückgeht. Das Land ist kein Stadtstaat, sondern besteht aus neun Gemeinden.
Amtssprache: Italienisch
Hauptstadt: San Marino
Staatsform: Republik
Fläche: 60,57 qkm
Einwohnerzahl: 30.308 (Stand September 2006)
Bevölkerungsdichte: 500,4 Einwohner pro qkm
Währung: Euro
Unabhängigkeit: 03.09.301
Zeitzone: MEZ (UTC+1)
Auf den Marken findet man San Marino als Länderbezeichnung. Die erste Ausgabe erschien am 01.08.1877. Zu nennen sind außerdem 47 Paketmarken aus den Jahren 1928 bis 1972, 80 Portomarken aus den Jahren 1897 bis 1945 sowie sechs Postanweisungsmarken aus dem Jahre 1924. Es sind &&sechs Wasserzeichen&& bekannt. Die offizielle Bezeichnung der Post lautet Azienda autonoma di stato filatelica.
Einschätzung: wegen der wohl kleinsten Auflagen innerhalb Europas wird die Wertnote 2 vergeben.

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Abkürzung als Inschrift in Sanitätsstempeln in Lübeck, Mecklenburg-Schwerin und Preußen.

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Französisch für "ohne Gummi" (englisch: without gum).

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sansibar-nr37.jpg&&Sansibar&& (auch: Zanzibar, Bedeutung wahrscheinlich "Küste der Schwarzen") ist eine Inselgruppe vor der Ostküste Afrikas. Sie besteht aus der Hauptinsel Unguja, welche von Europäern meist fälschlich "Sansibar" genannt wird, und der weiter nördlich gelegenen Insel Pemba. Unguja hat eine Größe von 1.658 qkm und Pemba eine Größe von 984 qkm.
Sansibar ist ein autonomer Teil des Unionsstaates Tansania (der Landesname "Tansania" setzt sich aus den zwei föderalen Teilen Tanganjika und Sansibar, verbunden mit der Bezeichnung "Azania" zusammen). Hauptstadt und ökonomisches Zentrum ist Zanzibar City mit der weltberühmten Altstadt Stone Town auf Sansibar. Die Inselhauptstadt von Pemba ist Chake Chake.
Das Sultanat war britisches Schutzgebiet und erlangte am 10.12.1963 seine Unabhängigkeit. Am 26.04.1964 erfolgte der Zusammenschluß mit Tanganjika zu Tanganjika-Sansibar, das 1965 in Tansania umbenannt wurde. Bis zum 30.06.1968 behielt Sansibar noch seine eigene Posthoheit und benutzte danach die Ausgaben der Ostafrikanischen Gemeinschaft.
Die erste Ausgabe das Sultanats unter britischem Schutz erschien am 10.11.1895. Das unabhängige Sultanat verausgabte 1963 eine Serie mit vier Briefmarken und die Republik 54 Briefmarken. Die erste Ausgabe als Teilstaat von Tanganjika-Sansibar datiert vom 12.01.1965. Zu nennen sind außerdem 30 Portomarken aus den Jahren 1930 bis 1964. Es sind &&fünf Wasserzeichen&& bekannt.

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Französisch für "ungültig" (englisch: invalid).

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sanst-stempel.jpgAbkürzung als Inschrift in Sanitätsstempeln in Lübeck, Mecklenburg-Schwerin und Preußen.

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Französisch für "holzfrei" (englisch: wood-free).

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santander_nr1.jpgSantander war Teilstaat der "Vereinigten Staaten von Kolumbien" im Hochland der Östlichen Kordilleren und im Flußtal des Rio Magdalena von Kolumbien. Auf Grund der Verfassung von 1886 besaßen Santander und die anderen Teilstaaten eine eigene Souveränität mit dem Recht auf einen eigenen Finanzhaushalt und die Herausgabe von eigenen Briefmarken für den Landesteil.
Zwischen 1884 und 1904 erschienen insgesamt 32 Briefmarken, 1903 eine Stempelmarke und 1904/05 vierzehn Marken für Cucuta. Es wurde kein Wasserzeichen verwendet.

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portugiesisch-stp3.jpgportugiesisch-stp367.jpg&&Sao Tomé & Principe&& war von 1876 bis 1950 portugiesische Kolonie, ab 1954 bis 1975 »portugiesische Überseeprovinz«.
Die Insel São Tomé im Golf von Guinea ist ein Teil des afrikanischen Staates São Tomé und Príncipe. Sie bildet gleichzeitig zusammen mit umliegenden kleineren Inseln die Provinz São Tomé mit der Stadt São Tomé als Provinzhauptstadt. Die Südspitze von São Tomé liegt nur zwei km nördlich des Äquators. Ca. 1 km südlich dieser Südspitze liegt die 3 qkm kleine Insel Rolas, die vom Äquator geschnitten wird. Vom afrikanischen Festland (Hafenstadt Port-Gentil in Gabun) ist die Insel 240 km entfernt.
Hauptstadt: São Tomé
Fläche: 859 qkm
Einwohner: 91.356 (1991)
Bevölkerungsdichte: 106,35 Einwohner pro qkm (1991)
Für die "Kolonie Sao Tomé & Principe" wurden in der Zeit von 1870 bis 1950 insgesamt 365 Briefmarken verausgabt und für die "Überseeprovinz Sao Tomé e Principe" erschienen in der Zeit von 1951 bis 1975 insgesamt 55 Briefmarken. Die erste Ausgabe als Republik datiert vom 12.07.1975. Zu nennen sind außerdem 47 Portomarken aus den Jahren 1904 bis 1921, fünfzehn Zwangszuschlagsmarken aus den Jahren 1925 bis 1966 sowie drei Zwangszuschlagsportomarken aus dem Jahre 1925. Es ist &&ein Wasserzeichen&& bekannt.
Einschätzung: wegen der Ausgabenflut und der teuren Kleinbogen und Blocks ist das Sammelgebiet nicht empfehlenswert und deshalb gibt es die Wertnote 6+.

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suedafrika-post.jpgOffizielle Bezeichnung der Post von Südafrika.
Im Internet ist die Post unter der Adresse »www.sapo.co.za« erreichbar.

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Sarawak gehörte zu den malaiischen Staaten.

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sa_1.jpgFür »Sardinien«, das zu Altitalien gehört, sind die Marken "König Viktor Emanuel" vom 01.01.1851, die die ersten Briefmarken Italiens überhaupt waren, die Ausgabe vom 01.10.1853 auf farbigem Papier mit gleichem Motiv, die Ausgabe vom 18.04.1854 mit Prägedruck auf weißem Papier, die Ausgabe von 1855/63 und die Zeitungsmarke vom 01.01.1861 zu erwähnen. Es wurde kein Wasserzeichen verwendet.

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cavalotti.jpgBezeichnung für die mit Wertstempel versehenen Briefpapiere aus Sardinien 1819/36, die nach dem Aussehen des betreffenden Wertstempeleindrucks so genannt werden und auch als "Cavalotti" genannt werden.

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sarg-ausgabe.jpgBezeichnung für die beiden in Mailand gedruckten Freimarkenausgaben für das deutsch-polnische Abstimmungsgebiet Marienwerder 1920, wobei das Markenmotiv eine symbolische Frauengestalt ist, die auf einem Sockel steht, der wie ein Sarg aussieht. Die erste Ausgabe enthielt die Inschrift "Commission Interalliée", die zweite "Plébiscité".

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sassone.jpgDie vollständige Bezeichnung lautet "Catalogo Sassone dei francobolli d'Europa". Hierbei handelt es sich um den bedeutendsten und maßgebenden Katalog in Italien.

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Spanisch für "glatt" (englisch: glazed bzw. satin-like, französisch: satiné, italienisch: satinato, niederländisch: gesatineerd, portugiesisch: assetinado).

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Italienisch für "glatt" (englisch: glazed bzw. satin-like, französisch: satiné, niederländisch: gesatineerd, portugiesisch: assetinado, spanisch: satinado).

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Französisch für "glatt" (englisch: glazed bzw. satin-like, italienisch: satinato, niederländisch: gesatineerd, portugiesisch: assetinado, spanisch: satinado).

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Alternative Bezeichnung für "glatt" (englisch: glazed bzw. satin-like, französisch: satiné, italienisch: satinato, niederländisch: gesatineerd, portugiesisch: assetinado, spanisch: satinado).

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Bezeichnung für ein glattes, gewöhnliches Papier.

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Englisch für "glatt" (englisch: glazed, französisch: satiné, italienisch: satinato, niederländisch: gesatineerd, portugiesisch: assetinado, spanisch: satinado).

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Bezeichnung für eine komplette Serie verschiedener Wertstufen. Es handelt sich dabei um gleiche oder unterschiedliche Motive, die sich aber alle auf das gleiche Thema beziehen. Die Marken müssen nicht unbedingt zum gleichen Zeitpunkt verausgabt werden, sondern können auch über einen längeren Zeitraum erscheinen (englisch und französisch: set).

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Bezeichnung für einen Sammlerbrief, der mit allen Werten einer Ausgabe frankiert ist.

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Bezeichnung für den Katalogpreis oder Verkaufspreis für einen kompletten Satz, wobei eine Addition der Wertansätze aller zum Satz gehörigen Marken vorgenommen wird (englisch: price of set, französisch: prix de la série).

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Bezeichnung für Posten, die aus kompletten Sätzen in gleicher Erhaltung bestehen.

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Bezeichnung für einen Erstfalz, der so auf einer postfrischen Marke angebracht ist, daß der Gummi kaum beeinträchtigt ist.

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Bezeichnung für einen klaren und deutlich lesbaren Stempelabdruck auf einer Marke.

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Eigenname von Saudi-Arabien.

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Die "Saudi Arabian Philatelic Society" vertritt die Interessen der Sammler und ihrer Vereine von Saudi-Arabien.

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saudi_arabien_nr15.jpgDas Königreich &&Saudi-Arabien&& ist eine absolute Monarchie in Vorderasien, die sich auf den Islam als Staatsreligion beruft. Saudi-Arabien liegt auf der Arabischen Halbinsel und grenzt an deren Anrainerstaaten, an das Rote Meer und den Persischen Golf. Die beiden heiligsten Stätten des Islam, die Kaaba in Mekka und die Ruhestätte des islamischen Propheten Mohammed in Medina, liegen in Saudi-Arabien. Der Islam wahhabitischer Prägung spielt in Saudi-Arabien eine sehr große Rolle, das Land gilt als besonders strenggläubig und islamisch-konservativ. Der Donnerstag ist teilweise Ruhetag, der Freitag ist ein kompletter Ruhetag. In Saudi-Arabien gilt die islamische Zeitrechnung.
Saudi-Arabien ging 1932 aus der Vereinigung von Hedschas und Nedschd hervor.
Amtssprache: Arabisch
Hauptstadt: Riad
Staatsform: Absolute Monarchie
Fläche: 2.240.000 qkm
Einwohnerzahl: 26,417 Mio. (2005)
Bevölkerungsdichte: 11,8 Einwohner pro qkm
BIP/Einwohner: 12.510 US-Dollar (2004)
Währung: Saudi-Rial
Unabhängigkeit: 23.09.1932
Zeitzone: UTC+3
Die erste Ausgabe datiert vom 01.01.1934. Zu nennen sind außerdem 56 Dienstmarken aus den Jahren 1959 bis 1972 sowie neun Portomarken aus den Jahren 1936 bis 1956. Es sind &&zwei Wasserzeichen&& bekannt. Die offizielle Bezeichnung der Post lautet Saudi Post.
Einschätzung: die Briefmarken haben zwar kleine Auflagen, aber teilweise hohe Nennwerte, weshalb insgesamt nur die Wertnote 3+ vergeben werden kann.

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saudi-arabien-post.jpgOffizielle Bezeichnung der Post von Saudi-Arabien.
Im Internet ist die Post unter der Adresse »www.sp.com.sa/English/SaudiPos« erreichbar.

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Französisch für "lachsfarben" (dänisch: laksefarvet, englisch und spanisch: salmon, italienisch: salmone, niederländisch: zalmkleurig, portugiesisch: salmao).

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Veraltete (englische) Bezeichnung von Niue.

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savoyerkreuz.jpgBezeichnung der sehr seltenen letzten Freimarken des ehemaligen Königreichs Neapel, die 1860 vor dem Zusammenschluß der damaligen italienischen Länder zum Königreich Italien nach der den Zusammenschluß beschließenden Volksabstimmung erschien. Die Marke zeigt im Mittelstück schon das Wappenkreuz der italienischen Könige des Hauses Sardinien-Savoyen.

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Dänisch für "sägezahnartig" (englisch: serrated, französisch: en scie, italienisch: a sega, niederländisch: gezaagd, portugiesisch: serrilhado, spanisch: cortado en sierra).

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Französisch für Sachsen (englisch: Saxonia).

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Englisch für Sachsen (französisch: Saxe).

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Abkürzung für "Soldatenbrief" in militärischen Stempeln der deutschen Armee um 1900/18 sowie in preußischen Stempeln ab dem 01.07.1841 in zweizeiligen Rechteckstempeln.

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Abkürzung für "Selbstbedienungspostamt".

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Abkürzung für "Schweizer Briefmarken-Zeitung".
Abkürzung für "Sowjetische Besatzungszone", womit die Sowjetische Zone in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg gemeint ist.

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sbz-aufdruck-1.jpgsbz-aufdruck-2.jpgKurzbezeichnung für die 1948 erschienenen provisorischen Ausgaben in DM-Währung Ost mit dem Aufdruck "Sowjetische Besatzungszone" in der späteren DDR auf Kontrollratsausgaben mit den Mustern "Ziffern" bzw. "Bilder".

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Abkürzung für "Sculpsit".

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Englisch für "selten" (dänisch: sjaelden, englisch und französisch: rare, italienisch, portugiesisch und spanisch: raro, niederländisch: zeldzaam).

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Italienisch für "scharlachrot" (dänisch: skarlagenrod, englisch: scarlet, französisch: écarlate, niederländisch: scharlaken, portugiesisch: escarlate, spanisch: escarlata).

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Englisch für "scharlachrot" (dänisch: skarlagenrod, französisch: écarlate, italienisch: scarlatto, niederländisch: scharlaken, portugiesisch: escarlate, spanisch: escarlata).

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Französisch für "Siegel" (englisch: seal, italienisch: timbro, portugiesisch: carimbo, spanisch: sello).

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Englisch für "Landschaftsstempel".

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Länderkennzeichen für Montenegro.

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Bezeichnung für ein Druckverfahren, wobei es sich um eine Variante des Durchdrucks handelt.

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Hierbei handelt es sich um die Reinzeichnung des Briefmarkenstechers, die nur jene Punkte und Striche aufweist, die später auf der Briefmarke als Kontur sichtbar sind. Die Zeichnung wird in eine Zinkplatte geätzt, die nach der Verkleinerung durch den Pantographen als Vorlage für den eigentlichen Briefmarkenstich dient.

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Bezeichnung für eine mit Schablone übertragene Ziffer, bei der der Schablonensteg nicht retuschiert ist, so daß im Druck bei einer negativen Zahl der Steg in der Zahl farbig erscheint.

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Alternative Bezeichnung für "Mezzotinto", wobei es sich um eine Art Kupferstich handelt, wobei eine aufgerauhte Platte mit einem Schabeisen geglättet wird, so daß die nicht bearbeiteten Stellen viel Farbe aufnehmen können und dunkel drucken. Diese Schabmanier ermöglicht eine flächige, gut getönte Druckwiedergabe mit weichen Übergängen, wobei die dunkleren Töne überwiegen.

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Bezeichnung für eine Anordnung von Marken in Form eines Schachbretts (englisch: chequered, französisch: arrangé en échiquier).

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Dies ist eine besondere Form des Zusammendrucks, bei dem abwechselnd zwei verschiedene Marken waagerecht im Bogen zusammenhängend gedruckt und senkrecht die Markenreihen jeweils um eine Marke versetzt sind.

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Dies ist eine besondere Form eines Bogens, bei dem abwechselnd verschiedene Marken waagerecht im Bogen zusammenhängend gedruckt werden und senkrecht die Markenreihen jeweils um eine Marke versetzt sind.

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Dies sind unseriöse Ausgaben zum Schaden der Sammler bzw. solche, die von der FIP auf einer Boykottliste geführt werden.

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Georg Schätzel (geb. 13.07.1874 in Neustadt an der Aisch, gest. 27.11.1934 in München) war ein deutscher Jurist und Politiker (BVP) und von 1927 bis 1932 als Reichspostminister Chef der Deutschen Reichspost.
Er war Sohn eines Schneidermeisters. Sein Lehrer und Stadtpfarrer erkannten frühzeitig seine Begabung und letzterer bereitete ihn für das Gymnasium in Bamberg vor. Von 1883 bis 1891 war er dort Schüler. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften und wurde als Rechtsanwalt zugelassen. Er trat in den Dienst der bayerischen Postverwaltung ein. Dr. Schätzel kam der Gedanke, Motorfahrzeuge auch für den Überlanddienst der Post nutzbar zu machen. Um sich das Fachwissen anzueignen, besuchte er Vorlesungen über Maschinentechnik an der Technischen Hochschule in München. 1901 veröffentlichte er die Schrift "Motorposten, Technik und Leistungsfähigkeit der heutigen Selbstfahrersysteme und deren Verwendbarkeit für den öffentlichen Verkehr." Verkehrsminister von Frauendorfer war von dieser Schrift so stark beeindruckt, daß er Dr. Schätzel ins bayerische Ministerium für Verkehrsangelegenheiten berief und ihm die Vorarbeiten für die Einrichtung von Motorpostlinien übertrug. Im Jahre 1905 konnte bereits die erste Motorpostwagenlinie Bad Tölz - Lenggries eröffnet werden.
1914 wurde Dr. Schätzel sehr rasch zum Oberpostrat, Oberregierungsrat und Ministerialrat befördert. Als durch die Weimarer Verfassung das bayerische Postwesen auf das Deutsche Reich überging, war Ministerialrat Dr. Schätzel bei den Verhandlungen über den Staatsvertrag 1919/20 dabei. Nachdem Staatssekretär Dr. Stingl Ende 1922 als Reichspostminister nach Berlin berufen wurde, übernahm Dr. Schätzel ab 01.01.1923 den Posten des Staatssekretärs in München. Zielstrebig verfolgte er von 1923 bis 1927 den Ausbau und die Modernisierung des Postwesens in Bayern. Allein 135 neue Kraftpostlinien wurden in dieser Zeit geschaffen. Über 100 neue Bauten für Post-, Fernmelde- und Wohnzwecke wurden ausgeführt. Auch an der Entstehung des Deutschen Unterhaltungsrundfunks war Schätzel beteiligt.
Im März 1924 ließ er in München einen von der Post errichteten Röhrensender in Betrieb nehmen, der dann 1925 bei der Deutschen Verkehrsausstellung durch einen neu konstruierten Sender ersetzt wurde. Es galt in jener Zeit aber auch, die Mechanisierung im Postbetrieb voranzutreiben. Dr. Schätzel schickte eine Kommission nach Schweden und Norwegen, um dortige Versuche zu überprüfen. Schon 1925/26 wurde als erste dieser Art in Deutschland die Großverteileranlage in Rundform im Münchner Paketzustellamt eröffnet. Das erste automatische Fernamt der Welt wurde bereits im Oktober 1923 in Form der sog. Netzgruppe Weilheim in Betrieb genommen. Durch den Münchner Entwurf war Schätzel auch an der Schaffung des Reichspostfinanzgesetzes vom 01.04.1924 beteiligt.
Schätzel war Mitglied der BVP. Am 29.01.1927 wurde er zum Reichspostminister ernannt. Während seiner Amtszeit als Minister gehörte er drei verschiedenen Reichskabinetten an, dem 4. Reichskabinett Dr. Marx (Zentrum) von 1927—1928, dem 2. Reichskabinett Hermann Müller (SPD) von 1928—1930 und dem Reichskabinett Dr. Brüning (Zentrum) von 1930—1932.
Seine Sorge galt auch dem Wohl des Postpersonals. In einem Schreiben vom 11.07.1928 schlug er bessere Beleuchtungseinrichtungen, regelmäßige Zufuhr frischer Luft, bessere Erwärmung der Arbeitsräume, bequeme Waschgelegenheiten und Brausebadanlagen, Minderung der Betriebsgeräusche, Bilderschmuck und Blattpflanzen in den Zimmern, Sorge für das Wohnungswesen, Bekämpfung der Tuberkuloseerkrankungen, Möglichkeiten zur Erholung und Kräftigung und Minderung der Verschuldung der Beamten vor.
Als Dr. Schätzel 1927 das Reichspostministerium übernahm, war die Post so verschuldet, daß nur durch die Erhöhung der Postgebuehren Abhilfe geschaffen werden konnte. Schätzel beschritt diesen unpopulären Weg und verteidigte ihn auch klar. Als Dr. Brüning 1932 den Posten des Reichskanzlers aufgab, schied mit ihm auch Dr. Schätzel als Reichspostminister am 31. Mai aus. Er zog sich nach München zurück, wo er am 26.11.1934 starb. Am 26.10.1924 hatte ihm der Stadtrat mit einstimmigem Beschluß die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höchstadt verliehen.

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Im Auktionswesen vom Auktionator angesetzter Preis für ein einzelnes Los, der als Anhaltspunkt für die Abgabe von Geboten dienen soll. Er ist gleichzeitig der Mindestpreis, der überboten werden kann.

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Bezeichnung für die bei der Deutschen Reichspost vorkommende Bahnpost auf Nebenstrecken, die nur mit Beamten der unteren Laufbahn besetzt war.

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Andere Bezeichnung für "Schaffnerbahnpost".

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schalenstempel.jpgBezeichnung für einen Stempel aus der Vormarkenzeit in Form von zwei Schalen, wie er z. B. 1792 in Kanada verwendet wurde.

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Kurzbezeichnung für einen "Postschalter" (dänisch: skranke, englisch: counter, französisch und portugiesisch: guichet, italienisch: sportello, niederländisch: loket, spanisch: ventanilla).

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Bezeichnung für einen Markenbogen, wie er später auch am Schalter zum Verkauf gelangt. In Deutschland bestand er i.d.R. aus 100 Marken.

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Dies ist der auf Postwertzeichen angegebene Postverkaufspreis der Briefmarke, der auch als Nennwert oder Nominale bezeichnet wird.

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Früher übliche Bezeichnung für die 147 zuletzt gültigen Freimarkenwerte der Deutschen Post im Ausland und der ehemaligen Kolonialgebiete, die am Sammlerschalter in Berlin 1914/19 erhältlich waren.

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Bezeichnung für ein am Schalter vorhandenes Gerät, mit dem Automatenmarken in der vom Kunden gewünschten Höhe und mit dem gewünschten Wert gedruckt werden können.

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Anton Scharf (geb. 10.06.1845 in Wien, gest. 05.07.1903 in Brünn) war ein österreichischer Briefmarkenkünstler. Nach dem Studium an der Wiener Kunstakademie ab 1860 und ab 1862 an der Graveurschule der Wiener Münze unter Prof. Böhm wurde 1866 er Assistenz-Graveur, 1868 Graveur an der Münze und 1887 Direktor der Graveurschule. Er galt als einer der bekanntesten Medailleure und entwarf z. B. die Ausgabe Österreichs von 1867, ebenfalls die Ausgabe von 1883. Auf ihn sollen auch die Ausgaben Österreichs von 1890, 1899 und 1904 zurückgehen.

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Kurzbezeichnung für "scharlachrot".

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Die Farbe "scharlachrot" ist eine Farbe, die bei Marken vorkommt (dänisch: skarlagenrod, englisch: scarlet, französisch: écarlate, italienisch: scarlatto, niederländisch: scharlaken, portugiesisch: escarlate, spanisch: escarlata).

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Niederländisch für "scharlachrot" (dänisch: skarlagenrod, englisch: scarlet, französisch: écarlate, italienisch: scarlatto, portugiesisch: escarlate, spanisch: escarlata).

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Bezeichnung für einen leichten, rückseitig erkennbaren Durchdruck von Konturen beim Buchdruck (dänisch, französisch und niederländisch: nuance, englisch: shade, italienisch: tonalita, portugiesisch: tonalidade, spanisch: tono de color).

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Name eines international bekannten Briefmarkenalbums des Schaubek-Verlages in Leipzig. Erfinder war der Firmeninhaber Gustav Bauschke, der von G. Wuttig seit 1862 das Verlagsrecht für das von ihm herausgegebene Album besessen hatte. Das Album wurde nach der Sammlung von Alfred Moschkau aufgebaut und erschien bis 1876 im Verlag Eduard Wartig, ab 1874 in sieben Auflagen und wurde später "Schaubek-Album" genannt. Mitarbeiter und Geldgeber für die ersten Schaubekalben war der damalige Tapeziermeister Kietz in Leipzig. Nach dem Tode Bauschkes wurde das Schaubek-Album vom Senf-Verlag übernommen, 1893 vom Verlag C. F. Lücke.

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Name des 1862 vom Leipziger Buchhändler G. Wuttig gegründetem Verlages, der die ersten deutschen Briefmarkenalben herausgab. 1864 kaufte Gustav Bauschke die Verlagsrechte und schuf den Kunstnamen "Schaubek" aus seinem eigenen Nachnamen. 1876 kaufte der Briefmarkenhändler Louis Senf für 10.000 Goldmark die Rechte am Schaubek-Album. 1894 erwarb schließlich Carl Friedrich Lücke alle Rechte und gab erstmals Nachträge heraus. 1930 ging der Verlag C. F. Lücke in den Besitz der Familie Junck über. Seit 1955 werden die heute noch beliebten falzlosen "Brilliant"-Alben mit den Schaufix-Klemmtaschen herausgegeben. Nach der Verstaatlichung des Verlages zwischen 1972 und 1990 führt heute Eckhard Fritz den Verlag in Großlehna nahe Leipzig.

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Bezeichnung für eine besondere Form des Durchstichs, wobei dieser in Form von Schaufeln bzw. Schlangenlinien erfolgt.

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Andere Bezeichnung für "Schaufeldurchstich".

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Andere Bezeichnung für einen "Postscheck-Briefkasten".

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Bezeichnung für einen flächigen Poststempel des 19. Jahrhunderts &&in verschiedener Ausführung&&, meist kreisförmig oder oval mit oder ohne Einfassungslinie.

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Hierbei handelt es sich um ein angebliches Verkaufsangebot, das jedoch nur zum Testen der Aufnahmefähigkeit des Marktes, des Umfangs des Interessentenkreises und zur Einschätzung der Preislage abgegeben wird.

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Hierbei handelt es sich um ein zur Irreführung abgegebenes Gebot, um den Zuschlag auf Auktionen in die Höhe zu treiben.

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Andere Bezeichnung für das "Scheingeld".

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Bezeichnung für die fällige Gebühr bei Ausfertigung eines Einlieferungsscheins.

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"Schere außen" bedeutet bei einer Scherentrennung, daß der Schnitt außerhalb der Trennungslinie zweier Marken vorgenommen wurde, was keinerlei Wertminderung bedeutet.

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"Schere innen" bedeutet bei einer Scherentrennung, daß beim Schnitt die Trennungslinie der Marke weggeschnitten worden ist, was eine Wertminderung zur Folge hat.

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Bezeichnung für eine frühere Form der Entwertung durch Einschneiden der auf einem Formblatt oder einer Sendung aufgeklebten Frankatur.

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Hierbei handelt es sich um die übliche Trennungsart geschnittener Marken während der klassischen Briefmarkenzeit.

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Bezeichnung für eine Ansichtskarte mit einem satirischen oder humorigen Inhalt.

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Abkürzung in speziellen Stempeln für "Schaffnerbahnpost".

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Bezeichnung für "geneigt", "nicht gerade", bzw. "krumm" (dänisch: skrâ, englisch: oblique bzw. slanting, französisch: oblique bzw. incliné, italienisch und portugiesisch: obliquo, niederländisch: schuin, spanisch: oblicuo).

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Die Farbe "schiefer" ist eine Farbe, die bei Marken eigentlich recht selten vorkommt (dänisch: skiffer, englisch: slate, französisch: arboise, italienisch: ardesia, niederländisch: leisteenkleurig, portugiesisch: ardósia, spanisch: pizarra).

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Allgemeine Bezeichnung für einen Brief, der mit Hilfe von Schiffen im Linienverkehr befördert wird.

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Heute nur noch selten gebrauchte Bezeichnung für eine Seeportomarke.

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Allgemeine Bezeichnung für die regelmäßige Postbeförderung mit Hilfe von Schiffen im Linienverkehr.
Bezeichnung für Posteinrichtungen an Bord von Schiffen, die regelmäßig Post befördern, aber keine Postbeamten an Bord haben. Die Post wird angenommen und in den angelaufenen Häfen abgeliefert.

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Bezeichnung für eine postalische Einrichtung zur Entgegennahme und Ausgabe von Postsendungen.

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Bezeichnung für das systematische Sammeln, Auswerten und Erforschen der postalischen Belege, die von Seepost- oder Schiffsposteinrichtungen befördert und bearbeitet wurden.

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Bezeichnung für die Markengattung für die Postbeförderung auf einigen besonderen Schiffslinien, die eigene Marken verwendeten.

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schiffspoststempel.jpgPostalische Bezeichnung für die an Bord von Schiffen mit Schiffspostamt verwendeten Stempeln.

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Allgemeine Bezeichnung für den Transport von Postsendungen auf dem Seeweg.

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Hierbei handelt es sich um einen an Bord von Schiffen verwendeten nicht postalischen Stempel, der dem Absendervermerk entspricht und gelegentlich auch auf Postwertzeichen vorkommt, obwohl eine Entwertung der Frankatur nicht vorgesehen und zulässig ist.

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schiffstype.jpgBezeichnung für das 1900/19 verwendete Markenmuster für die Freimarkenausgabe der unter deutscher Kolonialherrschaft stehenden Gebiete.

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In Südamerika verbreitete Bezeichnung für die Wappenmuster-Marken von Argentinien aus dem Jahre 1862.

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Ferdinand Schirnböck (geb. 27.08.1849 in Oberhollabrunn, gest. 16.09.1930 in Perchtoldsdorf bei Wien) war ein österreichischer Briefmarkenstecher. Er war einer der berühmtesten österreichischen Stecher überhaupt und arbeitete z. B. auch für die Postverwaltungen von Albanien, Bulgarien, Liechtenstein, Norwegen, Polen, Rußland, Schweden, Türkei, Ungarn und Siam.

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Andere Bezeichnung für "Wellenliniendurchstich".

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Andere Bezeichnung für "Wellenliniendurchstich".

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Wenn von der Perforationslinie abgewichen wird, spricht man von einer "schlechten Zähnung".

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Wenn das Markenbild nicht gleichmäßig vom Rand entfernt ist, spricht man von einer "schlechten Zentrierung".

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Bezeichnung für den Zustand einer Zähnung, bei der durch stumpfe Zähnungsnadeln die Zähnungslöcher nicht sauber ausgestanzt sind, sondern unscharf und teilweise mit den nicht völlig ausgestanzten Papierteilchen der Zähnung gefüllt sind.

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Bezeichnung für den Zustand einer Marke, bei der das Bild nicht gleichmäßig weit an allen Seiten vom Rand entfernt ist.

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Hans-Georg Schlegel (geb. 30.12.1922 in Langensalzwedel/Stendal) ist ein bekannter Berliner Briefmarkenhändler und Sachverständiger in Fälschungsprozessen. Zudem war er lange Jahre als Bundesprüfer für Berlin, BRD, Französische Zone, Weimarer Republik und Drittes Reich tätig. Von 1972 bis 1996 war er Vizepräsident und seit 1997 Ehrenmitglied des BPP. Auf ihn gehen auch einige Neuerungen im Prüferbund zurück, wie z. B. Eignungsprüfung und fälschungssichere Attestformulare.

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Bezeichnung für die während der Belagerung von Paris durch deutsche Truppen 1870/71 von der Agentur Lorin & Maury beförderte Belagerungspost.

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Bezeichnung für das derzeit modernste Perforationsverfahren für Briefmarken, wobei die Papierteilchen durch ein Messersystem abgeschliffen werden und die Papierbahn dabei über eine mit kleinen Stiften versehene Trommel geführt werden, so daß sie an den zu perforierenden Stellen hochgedrückt wird und von den Schleifmessern bearbeitet werden kann.

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Julius Schlesinger (geb. 07.05.1858 in Breslau, gest. 03.12.1920) war ein bekannter Briefmarkenhändler in Berlin, der sich schon früh mit Prüfungen beschäftigte. Er war der erste, der den Begriff "Ganzsache" für Umschläge mit eingedruckten Wertzeichen verwendete.

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Schleswig war nach dem 1. Weltkrieg Deutsches Abstimmungsgebiet.

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alt_schleswig_nr2.jpgDie Herzogtümer »Schleswig-Holstein und Lauenburg« gehören zu den altdeutschen Sammelgebieten und verwendeten bis zum März 1864 die dänische Währung. Bis 1865 verausgabten Schleswig und Holstein jeweils eigene Ausgaben, ab dem 01.01.1868 wurden die Marken des Norddeutschen Postbezirks verwendet.
Die wechselvolle Geschichte Schleswig-Holsteins zeigt sich auch in den Marken. Die schleswig-holsteinischen Postverwaltungen bestanden von 1850 bis 1852. Bedingt durch den dänischen Krieg erschienen am 15. November die ersten beiden Ausgaben, die mit dem Wappen von Schleswig-Holstein und den Buchstaben "S" und "H" versehen waren. Die Wertangabe betrug 1 bzw. 2 Schillinge.
1852 wurde das Postwesen in den Herzogtümern Holstein, Lauenburg und Schleswig zunächst wieder der dänischen Generalpostdirektion unterstellt, aber nach dem Krieg zwischen Preußen und Österreich gegen Dänemark verausgabten Schleswig und Holstein wieder eigene Briefmarken.
Insgesamt katalogisiert der Michel-Katalog (in den Hauptnummern) 25 Ausgaben.

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Am 24.12.1624 erschien die erste dänische Postordnung, die auch für Schleswig-Holstein gültig war. Die Oberleitung dieser Post lag in den Händen von vier Kaufleuten, die sich den Titel "Postverwalter" gegeben hatten. 1640 wurde das dänische Postwesen verstaatlicht.
Am 27.11.1710 erließ Fürst Karl Friedrich von Holstein-Gottorp durch seine Regierung eine Postordnung. Er stellte Postmeister ein und errichtete Postämter. Nun war die Beförderung von Personen, Briefen und Paketen ausschließlich der Post vorbehalten. Dazu wurden regelmäßige Verbindungen zwischen den wichtigeren Orten des Landes eingerichtet und unterhalten. Bis zum Jahre 1864 war die Verwaltung des Postwesens in den Elbherzogtümern und im Herzogtum Lauenburg eingebunden in die des Königreichs Dänemark.
Schon im 17. Jahrhundert bestand ein dänisches Postamt in Hamburg. Trotz einiger Querelen wurde das dänische Ober-Postamt in Hamburg und die Post-Kontore der Herzogtümer Schleswig-Holstein im April 1848 von der königlich dänischen Postverwaltung abgelöst und unter die noch provisorische schleswig-holsteinische Regierung gestellt. Nun wurde das Porto nicht mehr in Reichsbankgeld, sondern in Hamburger Courantmünze erhoben.
Nach der Inbesitznahme der Herzogtümer durch Dänemark im Juli 1850 blieb anfangs die abgetrennte Postverwaltung von Holstein erst einmal noch bestehen. Im Vertrag von Oldenburg erhielt Dänemark die Ausübung des Postregals im Fürstentum Lübeck (Eutin und Schwartau). Damit gehörten die drei Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg und das Fürstentum Lübeck wieder zur dänischen Post.
Am 01.07.1850 trat Schleswig-Holstein dem Deutschen Postverein bei, am 01.01.1852 Lauenburg und Lübeck. Durch den Krieg Österreichs und Preußens gegen Dänemark von 1864 wurde das Postwesen der beiden Staaten aufgeteilt, das Holsteins an Österreich, das Schleswigs an Preußen. Preußen übernahm am 01.01.1866 die Postverwaltung im Herzogtum Lauenburg. Am 22.12.1866 folgte die Übernahme der Verwaltung des Postwesens in Schleswig-Holstein. Am 01.01.1868 kam das gesamte Norddeutschland unter die Verwaltung der Norddeutschen Bundes.
Als die Herzogtümer noch dänisch waren, waren auch die dänischen Briefmarken gebräuchlich. Am 01.05.1851 gelangten dänische Marken in Schleswig, am 01.07.1853 in Holstein und Lauenburg zur Einführung. Die ersten eigenen Marken erschienen am 14.11.1850. Sie waren ohne Länderbezeichnung, natürlich in dänischen Skilling und wurden nur von holsteinischen Postämter abgegeben. Dann wurden am 01.03.1864 je eigene Landpostmarken nach dänischem Vorbild herausgegeben, in beiden Währungen. Am 10.03.1864 folgten Marken in Form des hohen Ovals, mit Angabe des Werts in der Mitte, der Name "HERZOGTH, SCHLESWIG" steht oben, unten "SCHILLINGE", in dänischer Währung. Schon wenige Tage später, am 05.04.1864, erschien ein anderer Wert, nun in Hamburger Courant, bei dem unten "SCHILLING" steht. Bei den nun folgenden Ausgaben unterschieden sich Landesbezeichnung "HERZOGTH.HOLSTEIN" bzw. "HERZOGTH.SCHLESWIG" und natürlich die der Wertangabe und der Farbe.

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Die Abkürzung "S.H.O.P.A." für "Schleswig-Hosteinisches Ober-Post-Amt" findet man im Poststempel des Amtes Hamburg seit 1850.

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Hierbei handelt es sich um ein Verkaufsangebot zu wesentlich unter dem üblichen Preis liegenden Konditionen. Ursachen sind ein Verkauf unter Zeitdruck, Räumung von Restposten oder auch Preisdumping.

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Dies ist eine besondere Art der Katapultpost 1929/35 in Verbindung mit Schiffsbeförderung zur Beschleunigung der Transatlantikpost. Große Atlantikdampfer verfügten über eine Katapultvorrichtung, um mit Hilfe von Bordflugzeugen bis zu 1.600 km vor dem Zielhafen schon &&Post zustellen&& zu können.

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Es handelt sich um das unregelmäßige Eintrocknen des Gummis, wobei oft linienförmige, ungummiert erscheinende Rillen entstehen können. Dieses Eintrocknen wird häufig mit Spargummi verwechselt, da es diesem stark ähnlich sieht.

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Andere Bezeichnung für ein "Postschließfach".

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Bei einer Druckform Bezeichnung für die Stahlrahmen, die die Satzkolumnen einschließlich Ätzungen, Galvanos und Stereos fest umschließen.

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Dies ist eine Postbeförderung mit von Tieren gezogenen Schlitten, die vor allem in abgelegenen Gegenden Nordamerikas und Nordasiens üblich ist. Man unterscheidet dabei die Hundeschlittenpost und die Rentierschlittenpost.

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Gemeint ist ein Stempel mit einem Schlüsselmotiv. Im engeren Sinne sind die Stempel gemeint, die in Bremerischen und Vegesackschen Postämtern verwendet wurden und einen Schlüssel als Ornament aufweisen.

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dies war die in Preußen amtliche Bezeichnung für die Oberklappe der Briefumschläge mit Klappenstempel.

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Bezeichnung für die abweichende Breite eines Zahnes, der durch Abnutzung der Nocken der Zähnungsmaschine entstehen kann.

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Bezeichnung für ein Briefmarkenformat, bei dem die Markenbildbreite des Hochformates ein Seitenverhältnis von mehr als 1:2 aufweist.

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Bezeichnung für ein Briefmarkenformat, bei dem die Markenbildbreite des Querformates ein Seitenverhältnis von mehr als 2:1 aufweist.

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Andere Bezeichnung für "knapprandig".

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Falsche Übersetzung für die französischen Papillons von 1870.

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schmetterlingsstempel.jpgGemeint ist ein Stempel mit einem Schmetterlingsornament aus dem 19. Jahrhundert. So haben Hamburger Stempel ein Flügelmotiv oberhalb und unterhalb der Orts- und Datumsangabe, aber auch in Übersee wurden Stempel mit ähnlichen Ornamenten verwendet.

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Carl Schmidt (geb. 21.12.1866 in St. Petersburg, gest. 08.08.1945) war Architekt und ein bedeutender deutschsprachiger Philatelist. Er schrieb zahlreiche Aufsätze über das russische Postwesen und dessen Postwertzeichen. Seine Hauptwerke sind "Die Postwertzeichen der Russischen Landschaftsämter" (1909/14 zusammen mit Agathon Fabergé) sowie das "Handbuch der Deutschen Privat-Postwertzeichen" (1939/43). Seine umfangreiche Sammlung mit Semstwo-Marken vermachte er dem Reichspostmuseum.

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Dr. F. W. Gerhard Schmidt (1901-1959) war Werbeberater, Journalist und Chefredakteur des "sammler express" bis 1951. Ab 1951 war er Chefredakteur von "Der Berufsphilatelist" und arbeitete bis 1959 in der Redaktion am "Handbuch der Briefmarkenkunde" mit.

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Friedrich Schmiedl (geb. 14.05.1902 in Schwertberg, Oberösterreich, gest. 11.09.1994 in Graz) war ein österreichischer Raketenpionier und Erfinder der Raketenpost.
Er begann, sich bereits in seiner Jugend für Raketen zu interessieren. Während des 1. Weltkrieges konstruierte er seine erste Rakete. Im Jahre 1921 begann er mit seinem Studium der Chemie an der Technischen Universität Graz. Während dieser Zeit führte er seine Raketenversuche weiter fort.
Nach dem Studium ließ sich Schmiedl als selbständiger technischer Forscher in der steirischen Hauptstadt Graz nieder. Während dieser Zeit unternahm er zahllose Experimente mit von ihm gebauten Raketen. Am 02.02.1931 startete Schmiedl die erste Postrakete der Welt auf dem Grazer Schöckl und transportierte damit rund 100 Briefe in den nahegelegenen Ort Sankt Radegund. Weitere erfolgreiche Postraketenstarts folgten in den folgenden Monaten. Der junge Erfinder und Konstrukteur plante sogar, eine eigene Raketenpostlinie Laibach-Graz-Basel zu eröffnen. Dadurch erlangte er vor allem bei Philatelisten einen hohen Bekanntheitsgrad.
In den Jahren 1934 und 1935 wurden seine Versuche durch zwei gesetzliche Änderungen in Österreich jäh beendet. Schmiedl hatte zur Finanzierung seiner Versuche die beförderten Poststücke mit eigenen "Wertmarken" frankiert, welche die Haupteinnahmequelle für seine Experimente waren. Diese Vorgangsweise wurde von der österreichischen Post durch eine Verordnung unterbunden. Zusätzlich wurde der Besitz von Sprengstoff verboten (und unter Todesstrafe gestellt), wodurch Schmiedl gezwungen war, seine Treibstoffvorräte zu vernichten.
Das Militär hatte großes Interesse an seiner Forschung, aber als Pazifist verweigerte er die Zusammenarbeit. Diese Einstellung wurde für Friedrich Schmiedl vor allem während der Zeit der deutschen Besatzung von Österreich zum Problem. Der Forscher vernichtete deshalb seine bisherigen Unterlagen. Im Jahre 1943 wurde er eingezogen und dem Festungs-Pionierstab auf der Krim zugeteilt.
Nach dem 2. Weltkrieg gab es weitere Angebote, die er jedoch alle ausschlug. Später beschäftigte er sich mit verschiedenen Bootsantrieben (Raketenantrieb, Lamellenantrieb), ehe er 1955 in den Landesdienst eintrat.

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Bezeichnung für einen scheinbaren Doppeldruck, der durch eine schlechte Zurichtung entsteht, so daß die Abwicklung von Druckzylinder und Druckform ungenau erfolgt und am Bogenende sieht der Druck etwas verschmiert aus. Der Schmitzdruck taucht nur bei Bogenenden von z. B. den Freimarken von Sachsen von 1855 und vom Norddeutschen Postbezirk bei der 1-Groschen-Freimarke von 1869 auf. Meist werden diese Marken als Doppeldrucke angeboten und viel zu hoch bewertet.

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Bezeichnung für ein künstlerische gestaltetes Telegramm, wobei es sich meist um ein Doppelblatt DIN A 4 oder DIN A 5 im Hochformat handelt. Es wurde erstmals am 15.11.1926 in Deutschland eingeführt und war auch nach dem 2. Weltkrieg noch üblich. In der DDR gab es als Sonderform das Grußtelegramm.

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Bezeichnung für einen Zudruck, wobei es sich häufig um bekannte Bauten bzw. Landschaftsbilder handelt.

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schnallenstempel.jpgPhilatelistische Bezeichnung für den seltenen Poststempel des 19. Jahrhunderts in Holzminden (Braunschweig) und Ungarn um 1860 in Form einer querovalen Schnalle.

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Alternative Bezeichnung für "Kettenbrief".

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schneeflockenstempel.jpgPhilatelistische Bezeichnung für den sechsstrahligen und sternförmigen Korkstempel der USA um 1870/80.

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Bezeichnung für die Zustellpost in den USA in schwer zugänglichen Gebirgsgegenden der Sierra Nevada um 1857 sowie Bezeichnung für Sendungen, die mit dem besonderen Stempel Snow Shoe Express versehen wurden.

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Besondere Kennzeichnung eiliger Dienstbriefe von Kommando-Dienststellen der deutschen Kriegsmarine, die umgehend zu befördern und zu erledigen waren. Die Briefe hatten eine rote Umrandung und einen Stempelaufdruck "Schnellbrief".

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schnellpost-belgien.jpgBezeichnung für die 1821 in Preußen zur Beschleunigung der Personenbeförderung eingerichtete Postverbindungen. Ähnliches gab es seit 1822 auch in Baden, seit 1825 in Bayern und 1922 in Württemberg, in Sachsen, Frankreich, der Schweiz und in Österreich, wobei man meist von Eilwagen sprach.

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schnellpresse.jpgHierbei handelt es sich um eine &&Flachform-Zylinderdruckmaschine&& für alle Druckverfahren, wobei die Druckform auf einem Karren waagerecht bewegt wird, während der zugeschnittene Papierbogen durch einen umlaufenden Druckzylinder gegen die eingefärbte Druckform gedrückt und dabei bedruckt wird. Die Maschine wurde 1810 von Friedrich König erfunden.

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Bezeichnung eine mit der Berliner Postschnelldienst beförderte Sendung.

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Der Schnitt ist eine Trennungsart, wobei die zu trennenden Briefmarken nicht mit einer Zähnung oder einem Durchstich versehen sind und deshalb z.B. mit einer Schere aus dem Bogen herausgetrennt werden muß.

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schnitterinmuster.jpgBezeichnung für das Dauerfreimarkenmuster Portugals 1912/31 mit zahlreichen Farbänderungen, Papierabarten und Aufdrucken mit insgesamt 157 Werten in 234 Variationen.

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Bezeichnung für das Dauerfreimarkenmuster Ungarns 1916/24 mit Darstellung von Schnitter und Schnitterin bei der Getreideernte mit insgesamt 98 Werten.

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Alternative Bezeichnung für Trennlinie (englisch: dividing line, französisch: ligne de séparation).

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Bezeichnung für eine Trennlinie zum Abtrennen einzelner Marken vom Bogen mittels Schere.

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Bezeichnung für eine Trennlinie zum Teilen eines Druckbogens.

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Bezeichnung für eine Perforation von geschnitten ausgegebenen Marken mittels eines Schnittmusterrädchens. Dieses Verfahren wurde 1945 des öfteren zur Erleichterung der Trennung geschnittener Marken z. B. in Westsachen in der Sowjetischen Zone angewandt.

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Bezeichnung für einen Altbrief mit kalligraphisch gestalteter und mit Schnörkel verzierter Anschrift.

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Alternative Bezeichnung für "farbschön".

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Bezeichnung für eine geringe Beeinträchtigung der Erhaltung von Marken etc., die noch nicht als Qualitätsfehler gilt. Der Abschlag vom Wert beträgt ca. 10-20 Prozent.

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Bezeichnung für Maßnahme, um eine nicht ganz einwandfreie Briefamrke zu verschönen.

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Die Farbe "schokoladen" ist eine bräunliche Farbe, die recht selten bei Marken vorkommt (dänisch: chokolade, englisch, portugiesisch und spanisch: chocolate, französisch: chocolat, italienisch: cioccolato, niederländisch: chocolade).

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schokoladenmarke-dunkel.jpgschokoladenmarke-hell.jpgDie 2001 in der Schweiz herausgebende Marke hat einen Wert von 90 Rappen und riecht nach Schokolode. Da der in kleinerer Auflage erschienene Nachdruck einen dunkleren Braunton aufweist, spricht man bei der im Kleinbogen verausgabten Marke auch von "Vollmilch" und "Zartbitter".

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Bezeichnung für einen mit chemischem, gummiähnlichen Haftstoff versehenen Klebefalz, der durch Adhäsionskraft des Haftstoffs hält. Er kann somit mehrfach verwendet werden und hinterläßt keine Spuren auf dem Gummi.

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Bezeichnung für eine Durchfettung des Gummis in Folge eines Schonfalzes.

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schottland_nr1.jpg&&Schottland&& (englisch und schottisch: Scotland, gälisch: Alba, lateinisch-keltisch: Caledonia) ist ein Landesteil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland und ein Land im Nordwesten Europas. Schottland besteht aus dem nördlichen Teil der größten europäischen Insel Großbritannien sowie mehreren Inselgruppen. Bis 1707 war es ein eigenständiges Königreich. In diesem Jahr wurde es mit dem Königreich England - mit dem es bereits seit 1603 in Personalunion regiert wurde - vereinigt.
Amtssprache: Englisch, Schottisch-Gälisch, Scots
Hauptstadt: Edinburgh
Staatsform: Konstitutionell-parlamentarische Monarchie
Fläche: 78.772 qkm
Einwohnerzahl: 5,094 Mio. (2002)
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner pro qkm
BIP: 130 Mrd. US-Dollar (2002)
BIP/Einwohner: 25.546 US-Dollar (2002)
Währung: Pfund Sterling, £, GBP mit eigenen schottischen Noten der Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland (beide Edinburgh) und Clydesdale Bank (Glasgow); Münzen wie in England.
Zeitzone: UTC +0, Sommerzeit: UTC +1
Regionalmarken von Schottland gibt es seit 1958, die anstelle des Landesnamen das Wappen beinhalten. Es wird kein Wasserzeichen verwendet.

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Andere Bezeichnung für "schief".

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Bezeichnung für einen Bug, wobei der Knick in der Briefmarke schräg verläuft.

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Hiervon spricht man, wenn die Aufdruckrichtung schräg über das Markenbild verläuft.

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Bei einer geteilten Marke verläuft die Halbierung diagonal von der linken oberen zur rechten unteren bzw. von der rechten oberen zur linken unteren Ecke.

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Bezeichnung für eine schräg verlaufende Schrift, die man auch als "Kursivschrift" bezeichnet (dänisch: kursiv, englisch: italics, französisch: italique, italienisch: italico, niederländisch: cursief, portugiesisch: itálico, spanisch: itálica).

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Bezeichnung für parallel verlaufende, schräge Striche (englisch: shading, französisch: hachure).

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Bezeichnung für die Einbanddecke für ein Briefmarkenalbum, in der die Albumblätter durch Schrauben des Einbands durchgehend zusammengehalten werden.

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Andere Bezeichnung für "Schraubdecke".

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Bezeichnung für die Herstellung provisorischer Wertzeichen mittels Schreibmaschine. Dies kam in der Philatelie bisher nur selten vor und gab es z.B. 1895/96 bei Uganda sowie in Deutschland bei den lokalen Marken von Bad Saarow, Eckartsberga, Flensburg, Husum, Kiel, Lütjenburg und Titisee, Unna.

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Nach Art der Rohstoffzusammensetzung handelt es sich um eine Papierart, die holzfrei oder nur gering holzhaltig, vollgeleimt, mitunter tintenfest, satiniert und mittelstark ist. Sie wurde nur sehr selten für die Briefmarkenherstellung verwendet, wie z. B. in Mexiko 1886/88 und in Lettland 1919.

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Andere Bezeichnung für "Kurrentschrift" (dänisch: kursiv, englisch: script, französisch: écriture, italienisch: scrittura, niederländisch: handschrift, portugiesisch: letra cursiva, spanisch: cursiva).

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schreibschriftstempel.jpgPhilatelistische Bezeichnung für Langstempel des 19. Jahrhundert mit in Schreibschrift geschnittener Inschrift.

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Bezeichnung für ein System von Zeichen, um sprachliche Äußerungen festzuhalten (englisch: handwriting, französisch: écriture).

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Bezeichnung für die in ihrem Erscheinungsbild unterschiedlichen, an typischen Merkmalen unterscheidbaren Schriften.

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Bezeichnung für hintereinander abfolgende Zeichen, die aus einem oder mehreren Worten bestehen können (englisch: scroll of inscription, französisch: bande d'inscription).

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Bezeichnung für die von Emil W. Mewes 1972 begründeten Schriftenreihe.

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Bezeichnung für die in typografischen Punkten ausgedruckte &&Höhe des Schriftbilds&& unter Berücksichtigung der Ober- und Unterlänge.
Man unterscheidet die Schriftgrade Brillant (3 Grad), Diamant (4 Grad), Perl (5 Grad), Nonpareille (6 Grad), Kolonel (7 Grad), Petit (8 Grad), Borgis (9 Grad), Korpus (10 Grad), Cicero (11 Grad), Mittel (14 Grad), Tertia (16 Grad) und Text (20 Grad). Größere Schriften sind im Postwesen nicht gebräuchlich.

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Bezeichnung für ein Gebot bei einer Auktion, das schriftlich eingereicht worden ist.

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Bezeichnung für einen Poststempel, dessen Abdruck nur aus Buchstaben ohne andere Elemente besteht.

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Niederländisch für "Streifband" (dänisch: skruebind, englisch: wrapper bzw. peg binder, französisch: bande pour imprimés bzw. reliure à tiges, italienisch: cartella a viti).

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Ernst Schromm war ein österreichischer Briefmarkenkünstler, geboren am 14.10.1902 in Wien. Nach dem Studium an der Kunstakademie bei Jettmar war er Mittelschulprofessor und frei schaffender Künstler. Er schuf mehrere österreichische Sondermarkenserien Ende der 1940er-Jahre.

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G. W. Schubert war der Autor des "Führers im Labyrinthe der erschienenen Briefmarken", der im Jahre 1867 erschien und das erste philatelistische Lexikon in Deutschland war.

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Die Firma Schülke und Mayr betrieb eine Privatpost, die unter dem Namen "Ostafrikanische Seepost" bekannt ist.

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Bezeichnung für eine Beschädigung des Markenpapiers mit geringer Aufhellung der geschürften Stelle. Bei einer rückseitigen Stelle spricht man auch von einer rauhen Stelle, die man durch Ausfüllen beseitigen kann. Eine vorderseitige Schürfung beseitigt man durch Nachmalen.

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Niederländisch für "schief" (dänisch: skrâ, englisch: oblique bzw. slanting, französisch: oblique bzw. incliné, italienisch und portugiesisch: obliquo, spanisch: oblicuo).

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Andere Bezeichnung für "Ausbildungsmarke".

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Bezeichnung für eine Vignettenserie von fünf Werten, die angeblich aus Protest gegen die vom Deutschen Reich am 13.03.1938 erfolgte Besetzung Österreich herausgegeben werden sollten.

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Der Schutzaufdruck ist eine Art des Rückseitendrucks wie z. B. als Kontrollziffern, Posthorn oder Wasserzeichenersatz.

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Bezeichnung für die auf dem Unterrand der ersten vier Frei- und Portomarken der Türkei von 1863 kurz vor Auslieferung angebrachte Farbleiste mit negativer Inschrift, die die Verwendung vor Auslieferung gestohlener Bogen verhindern sollte.

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Andere Bezeichnung für eine "Strichleiste".

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Hierbei handelt es sich um einen nach dem eigentlichen Markendruck angebrachten und über den gesamten Bogen reichenden Farbdruck zu Sicherungszwecken, um eine mißbräuchliche Verwendung der Marken auszuschließen.

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Hierbei handelt es sich um einen zusätzlichen Druckvorgang, bei dem das unbedruckte Papier mit dünnen, pastellförmigen Linien oder Ornamenten versehen wird, wodurch mechanische oder chemische Entfernungen erschwert werden, weil der Unterdruck sich sofort ablöst.

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Bezeichnung für Maßnahmen gegen Fälschungen. Hierzu zählen alle Wasserzeichen sowie ein Schutzunterdruck, das Einfügen von Seidenfäden oder anderer Fasern in die Papiermasse, um das Fälschen zu erschweren.

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Hierbei handelt es sich um einen brüchigen Gummi, wobei nur sehr feine Risse vorkommen.

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Name eines der bedeutendsten deutschen Zubehörherstellers mit Sitz in Bempflingen.

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Bezeichnung für die Freimarke der ehemals britischen Kolonie Westaustralien, deren Marken von 1854 bis 1900 ausnahmslos das Wappentier der Kolonie, den Schwan, zeigen.

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Bezeichnung für eine ins Schwarze gehende Farbgebung (dänisch: morkgrâ, englisch: blackish, französisch: noirâtre, italienisch: nerastro, niederländisch: zwartachtig, portugiesisch: enegrecido, spanisch: negruzco).

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Bezeichnung für das Unkenntlichmachen von Markenabbildungen, um die Marken weiter verwenden zu können. Dies geschah z. B. im Jahre 1945 sehr häufig in Deutschland, als Briefmarken mit dem Motiv Adolf Hitlers geschwärzt wurden.

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Früher - besonders in Süddeutschland - übliche Bezeichnung für einen Postillion.

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Hugo Schwaneberger (geb. 23.05.1853 in Neumarkt/Schlesien), gest. 31.08.1934 in Bückeburg) war ein bekannter deutscher Philatelist, Bearbeiter und Herausgeber des nach ihm benannten Schwaneberger-Albums, das ab 1879 erschien. Er machte sich auch um das Organisationsleben um die Jahrhundertwende des 19./20. Jahrhunderts verdient, gründete u.a. 1882 die Selektion Leipzig des Internationalen Philatelistenverbandes Dresden und war bis zu seinem Tod dort Vorsitzender.

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Bezeichnung für das 1879 von Hugo Schwaneberger als "Briefmarken-Sammelbuch" herausgegebene Vordruckalbum. Das Verlagsrecht lag nach 1880 bei E. Heitmann, bevor es an Eugen in Berlin ging. Heute erscheint es - zusammen mit den Michel-Katalogen - im Schwaneberger Verlag.

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Name des bedeutendsten deutschen Verlages. Die "Schwaneberger Verlag GmbH" für Kataloge und Zubehör hat ihren Sitz in München und ist Herausgeber der weltbekannten Michel-Kataloge.
Im Internet ist die Firma unter der Adresse »www.michel.de« erreichbar.

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Die Farbe "schwarz" ist eine Farbe, die bei Marken sehr häufig vorkommt (dänisch: sort, englisch: black, französisch: noir, italienisch: nero, niederländisch: zwart, portugiesisch: preto, spanisch: negro).

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Dies ist ein Spezialdruck von den Originaldruckstöcken der Briefmarkenausgaben. Dieser Druck ist in der Regel gummiert, aber nicht gezähnt und sieht häufig wie ein Block aus.

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Alternative Bezeichnung für "Schwarzer Einser".

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Titel einer Abhandlung von Bruno Emil König aus dem Jahre 1875 über Postzensur. Besonders für die Nachauflage aus dem Jahre 1899 wurde er seitens der Deutschen Reichspost angefeindet.

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International übliche Bezeichnung für die erste deutsche Briefmarke, Bayern 1 Kreuzer schwarz, herausgegeben am 01.11.1849 zu 832.000 Stück. In Deutschland spricht man auch vom Bayern-Einser.

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Bezeichnung für die erste bekannte Zensurstelle, die im 16. Jahrhundert in Frankreich von Kardinal Richelieu eingerichtet wurde. Es wurden Briefe auf politische Inhalte untersucht, wobei diese vorsichtig geöffnet, ggf. abgeschrieben und anschließend wieder versiegelt wurden.

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Bezeichnung für die seltene Farbabart der grauen 10-Pf-Freimarke von Ostsachen von November 1945.

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Bezeichnung für die Freimarken der 1895 kurzzeitig von einheimischen und chinesischen Truppen im Kampf gegen die japanische Annexion errichteten Republik auf der Insel Taiwan. Der Name rührt von den chinesischen Truppen her, die im Herbst 1895 gegen die Japaner kämpften. Vorbild waren die "Schwarzflaggen", die nach Niederschlagung der chinesischen Revolution 1865 auf vietnamesisches Gebiet übergetreten waren und dort bis 1885/86 den Kampf der Vietnamesen gegen die Franzosen unterstützten.

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Bezeichnung für die sehr seltene Farbabart der grünen 6-Pf-Freimarke von Ostsachsen vom Juli 1945.

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se_nr2.jpg&&Schweden&& (schwedisch: Konungariket Sverige; deutsch: Königreich Schweden) ist eine Monarchie in Nordeuropa. »Schweden« grenzt im Südwesten an das Skagerrak (Nordsee), das Kattegat (Ostsee) und den Sund, im Süden und Osten an die offene Ostsee und den Bottnischen Meerbusen, im Nordosten an Finnland und im Westen an Norwegen.
Fläche: 449.964 qkm
Einwohner: (1999) 8,892 Mio.
Hauptstadt: Stockholm
Verwaltungsgliederung: 21 Län (Bezirke)
Amtssprache: Schwedisch
Weitere, offizielle (Minderheiten-)Sprachen: Finnisch, Samisch (was eigentlich mehrere stark verschiedene Sprachen sind) und Meänkieli (eine Art altertümliches Finnisch; wird im Tornedalen gesprochen)
Nationalfeiertag: 6. Juni
Währung: 1 Schwedische Krone (skr) = 100 Öre
Zeitzone: MEZ
Auf den Marken findet man Sweden, Suède oder Sverige als Länderbezeichnung. Die erste Marke erschien 1855. Zu nennen sind außerdem 44 Dienstmarken aus den Jahren 1874 bis 1914, zehn Portomarken aus dem Jahre 1874, zehn Militärpostmarken aus den Jahren 1929 bis 1985, acht Antwort-Portomarken aus den Jahren 1968 bis 1970 sowie neun Zuslassungamrken für Büchersendungen aus den Jahren 1981 und 1994. Es sind &&drei Wasserzeichen&& bekannt. Die offizielle Bezeichnung der Post lautet Posten AB.
Einschätzung: die Briefmarken werden teilweise noch im hochwertigen Stichtiefdruckverfahren hergestellt und insgesamt gibt es die Wertnote 2.

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Die Postverwaltung von Schweden, die "Posten", wurde im Jahre 1636 durch Axel Oxenstierna gegründet und bis zum 18. Jahrhundert flächendeckend über das ganze Land ausgeweitet. In diesem Jahrhundert entstand auch der schwedische Brauch, mit dem Wachssiegel eine Feder anzubringen, um anzuzeigen, daß eine bevorzugte Beförderung erfolgen solle.
Die ersten schwedischen Briefmarken wurden am 01.07.1855 verausgabt und bestanden aus fünf Marken in der Währung "skilling banco" mit der Inschrift "SVERIGE", die seitdem verwendet wurde. Von dieser Serie gibt es auch die bekannteste Abart, die "Treskilling", von der nur ein Exemplar in Gelb bekannt ist und die die teuerste Marke der Welt ist. Am 01.07.1859 wurden Öre und Riksdaler als neue Währung eingeführt, so daß auch neue Marken erforderlich waren, die das alte Design benutzten, aber etwas schmaler waren.
1862 wurde das Löwenmuster eingeführt, das aber nur für die Werte zu 3, 17 und 20 Öre verwendet wurde und schon 1872 durch ein großes Ziffernmotiv abgelöst wurde. Diese Ausgabe brachte zum ersten Mal auch eine zweifarbige Marke hervor, denn der Wert zu 1 Riksdaler war in Braun und Blau und in der Mitte waren die schwedischen Drei Kronen abgebildet. Diese Serie blieb fast 20 Jahre im Gebrauch, wobei der Riksdaler durch einen Wert zu 1 Krone 1878 abgelöst wurde, nachdem diese fünf Jahre zuvor eingeführt worden war.
Erstmalig erschien 1885 der Monarch in Person von Oscar II. auf einer Marke, wobei die Nominale 10 Öre betrug. In den folgenden Jahren wurde zusätzlich auf die Rückseite einer jeden Marke ein Posthorn aufgedruckt und 1889 gab es eine Portoerhöhung, wodurch die Marke zu 10 Öre durch Werte zu 12 und 24 Öre abgelöst wurde. Die Ausgabe von 1891 im Zweifarbendruck zeigt für die niedrigen Werte das Motiv "Ziffern" und für die höheren das Porträt von Oscar II. und am 26.10.1903 erschien auch in Schweden eine erste Gedenkmarke, wobei die Marke zu 5 Kronen das Stockholmer Postamt anläßlich seiner Eröffnung abbildete.
Auf einer Serie aus dem Jahre 1910 erschien der neue König Gustav V. und 1918 gab es weitere Werte. 1920 wurden Marken mit dem Löwen-Motiv und einem neuen Porträt des Königs verausgabt. Eine Gedenkserie zeigte Gustav Adolph und den 300. Jahrestag der alten Postroute von Stockholm nach Hamburg. Erstmals gab es die Marken auch in einem Markenheftchen.
In den 1920er gab es Marken, die den König in einem Dreiviertel-Profil zeigten und 1924 feierte der Weltpostverein sein 75. Bestehen mit einem Kongreß in Stockholm, zu dessen Anlaß zwei Briefmarken erschienen. 1936 folgte eine Gedenkausgabe zum 300. Jahrestag der Postverwaltung mit zwölf Werten, die Motive der schwedischen Postgeschichte abbildeten. 1939 erschienen neue Dauermarken mit dem Porträt Gustavs V. für die niedrigeren und den Drei Kronen für die höheren Nominalen, die bis in die 1960er im Gebrauch blieben. Zwischenzeitlich war die Zahl der Sondermarken auf drei bis vier Ausgaben je Jahr angestiegen.
Ab 1951 gab es Gustav VI. Adolf auf Briefmarken und 1959 schuf Czeslaw Slania zum ersten Mal eine schwedische Briefmarke, womit er eine lange Zeit der Zusammenarbeit einleitete. Die Dauermarken von 1967 brachen zum ersten Mal mit einer alten Tradition, denn anstelle des Porträts des Königs zeigten die achtzehn Werte verschiedene Motive aus Natur, Alltagsleben, Geschichte und Legenden. Die schwedischen Marken gehören auch heute noch zu den beliebtesten von ganz Skandinavien.

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schwefelblaettchen.jpgBezeichnung für die Landpost-Portomarken von Baden von 1862 bis 1870 wegen ihrer intensiven hellgelben Farbe.

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Hierbei handelt es sich um eine Gummierung mit Zusatz von Schwefelsäure. Dieser Gummi greift leider das Papier an und kann es sogar zerstören. Deshalb sollte er bei ungebrauchten Marken möglichst entfernt werden. Dies ist z. B. beim sog. OSTROPA-Block von 1935 empfehlenswert.

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ch_alt4.jpgDie &&Schweiz&& (französisch: Suisse, italienisch: Svizzera, bündnerromanisch: Svizzra, amtliche Namen: Schweizerische Eidgenossenschaft, Confédération Suisse, Confederazione Svizzera, lateinisch; Confoederatio Helvetica) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa. Das Land grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an Deutschland, im Osten an Liechtenstein und Österreich und im Süden an Italien.
Fläche: 41.285 qkm
Einwohner: 7.164.000
Bevölkerungsdichte: 124.412 Einwohner/qkm
Hauptstadt: Bern
Staatsform: Parlamentarischer Bundesstaat, seit 1848 unabhängig, de facto aber schon seit dem 22.09.1499 (Basler Friede), anerkannt 24.10.1648 (Westfälischer Friede)
Verwaltungsgliederung: 20 Vollkantone, 6 Halbkantone
Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch
Nationalfeiertag: 1. August
Währung: 1 Schweizer Franken (sfr) = 100 Rappen (Rp) / Centimes (c)
Die ersten Marken der Schweiz erschienen am 01.03.1843 und waren eigentlich keine Marken, die in der ganzen Eidgenossenschaft gültig waren, da es sich um Regionalmarken des Kantons Zürich handelte. Auch die Kantone Genf und Basel folgten im gleichen Jahr bzw. zwei Jahre später mit eigenen Ausgaben. Die ersten Marken der Schweizerischen Bundespost erschienen erst im Jahre 1849. Trotzdem gehört die Schweiz mit zu den ersten Ländern der Welt, die diese neue Form der Freimachung von Postsendungen anwendete. Zu nennen sind außerdem sechs Dienstmarken aus dem Jahre 1910, acht Dienstmarken für die Departements-Abteilung Industrielle Kriegswirtschaft aus dem Jahre 1918, 74 Dienstmarken für die Bundesbehörden aus den Jahren 1935 bis 1950, eine Portofreiheitsmarke für das internierte französische Militär aus dem Jahre 1871, sechszehn Portofreiheitsmarken aus den Jahren 1911 bis 1935, 61 Portomarken aus den Jahren 1878 bis 1938, neunzehn Telegraphenmarken aus den Jahren 1868 bis 1881 sowie neun (halbamtliche) Flugmarken aus dem Jahre 1913.
Von der »Schweiz« sind &&zwei Wasserzeichen&& bekannt. Die offizielle Bezeichnung der Post lautet Die Post (deutsch), Swiss Post (englisch), La Poste (französisch) bzw. La Posta (italienisch).
Einschätzung: die Briefmarken erfreuen sich immer noch weltweit höchster Beliebtheit, aber weil auch hier immer mehr Kleinbogen verausgabt werden, gibt es nur die Wertnote 1-2.

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In der Schweiz haben viele »internationale Organisationen« ihren Sitz, die auch fast alle Dienstmarken verwenden. Häufig handelt es sich um Überdrucke auf schweizerischen Marken, aber es gibt auch durchaus eigenständige Emissionen. Zu diesen Organisationen zählen der Völkerbund sowie die Spezialorganisationen der UNO, die ihren Sitz in der Schweiz haben. Dies war bis zum Ende des 2. Weltkriegs der Völkerbund, danach sind es UNO Genf, das Europäische Amt der Vereinten Nationen (ONU/UNO), die Internationale Arbeitsorganisation (BIT/ILO), das Internationale Erziehungsbüro (BIE/IBE), die Internationale Fernmeldeunion (UIT/ITU), die Internationale Flüchtlingsorganisation (OIR/IRO), das Internationale Olympische Komitee (CIO/IOC), die Weltorganisation für Meteorologie (OMM/WMO), die Weltgesundheitsorganisation (OMS/WHO), die Weltorganisation für geistiges Eigentum (OMPI/WIPO) und der Weltpostverein (UPU).

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Name der Interessenvertretung der Briefmarkenhändler in der Schweiz.

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Das "Schweizer Briefmarken-Journal" war die älteste philatelistische Fachzeitschrift in der Schweiz. Es startete im November 1888 und erscheint heute unter dem Namen "Schweizer Briefmarken-Zeitung".

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Die "Schweizer Briefmarken-Zeitung" (italienisch: Giornale filatelico Svizzerno, Journal philatélique suisse) ist die größte Philateliezeitschrift in der Schweiz. Sie wird vom Verband Schweizerischer Philatelisten-Vereine herausgegeben und erscheint monatlich (elfmal im Jahr). Darin erscheinen philatelistische Artikel verschiedenster Sammelgebiete in deutscher, französischer und italienischer Sprache. Alle Mitglieder von Verbandsvereinen in der Schweiz erhalten dieses Fachjournal zugestellt. Die Zeitschrift ist der "philatelie" vergleichbar, die vom BDPh in Deutschland herausgegeben wird.

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schweiz-post-deutsch.jpgDie "Schweizerische Pos" (DIE POST, LA POSTE, LA POSTA, SWISS POST) ist eine selbständige öffentliche Anstalt des Bundes und das größte Postunternehmen der Schweiz. Sie befördert jährlich ca. 3 Mrd. Briefe, über 100 Mio. Pakete, 100 Mio. Reisende und verwaltet über 43 Mrd. Schweizer Franken. Diese Aufgaben werden mit einem Personalbestand von rund 58.000 Personen bewältigt. Die Post ist die zweitgrößte Arbeitgeberin in der Schweiz.
Die Bundespost wurde am 01.01.1849 zum Transport von Briefen, Paketen, Personen und Geldsendungen gegründet, womit grundlegende Änderungen betreffend Organisation des noch jungen Bundesstaates vorgenommen wurden, darunter die Neuorganisation des Post-, Verkehrs-, und Münzwesens, die Armee und die Rechtsprechung mit der entsprechenden Gesetzgebung. Die kantonalen Postverwaltungen wurden nun durch den Bund wahrgenommen und somit erhielt der Bund das Monopol zur Weiterbeförderung von postalischen Dienstleistungen (Weiterleitung von Informationen in geschriebener Form). Durch die Monopolisierung durch den Bund konnte sichergestellt werden, daß die Bevölkerung eine zuverlässige flächendeckende und günstige Dienstleistung erhielt.
Ab 1857 wurden Postsendungen auch per Bahn befördert und ab 1866 wurden eigene Bahnpostwagen in Dienst gestellt. Ab 1903 wurden erstmals Motorfahrzeuge eingesetzt. Mit dem technischen Fortschritt kamen zu Beginn des 20. Jahrhundert Telegraph und Telefon dazu. Dies hatte zur Folge, daß um die 1920er Jahre PTT-Betriebe gebildet wurden. Ab 1906 existierte ein Postscheckdienst. 1920 wurden die Telefonie und Telegrafie mit der Post zusammengelegt. Die Behörde hieß nun "PTT" (Post, Telefon, Telegrafie). Infolge des technischen Fortschritts mußte die Infrastruktur erweitert werden, um eine wirtschaftliche Entwicklung gewährleisten zu können. Um eine solche Infrastruktur errichten zu können (Bau von Leitungen jeglicher Art), brauchte man Grund und Boden. Da es aber nicht immer möglich war, Leitungen auf öffentlichem Grund zu erstellen, wurde auch privater Grund und Boden beansprucht. Um diese Entwicklung nicht zu gefährden, wurde mit der Einführung des Zivilgesetzbuches die Beschränkung des Privateigentums begründet und somit das Enteignungsrecht eingeführt. Seit 1939 benutzt die Schweizerische Post die gelbe Farbe und Briefkästen und Wertzeichenautomaten erscheinen seither in Postgelb. 1964 wurden die Postleitzahlen eingeführt. 1978 stellte die PTT die ersten "Postomaten" (Geldautomat) auf und bot die ersten "Natels" (Autotelefone) an.
Am 31.12.1997 wurde im Zusammenhang mit der 1988 eingeleiteten Liberalisierung die PTT in zwei Konzerne aufgeteilt. Die Postdienstleistungen bestehend aus Briefpost, Paketpost, Zahlungsverkehr und Personentransport mit Postautos wurden der heutigen "Schweizerischen Post" übertragen, während die "Swisscom" seither die Telekommunikations-Dienstleistungen erbringt.
Die Schweizerische Post ist seit 1998 eine selbständige Anstalt öffentlichen Rechts mit einem gewissen unternehmerischen Spielraum. Eine Privatisierung ist derzeit nicht vorgesehen, wohl aber ein Outsourcing gewisser Dienstleistungen. Zudem ist die Frage in Diskussion, ob die Post in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden soll. Bis zum 01.01.2004 genoß die Post bei adressierten Sendungen bis 2 kg eine Monopolstellung. Zum 01.04.2006 wurde die Grenze bis auf 100 g gesenkt. Im Gegenzug ist die Post verpflichtet, einen flächendeckenden Service anzubieten. Eine Beschränkung auf 50 g oder gar die Abschaffung des Briefmonopols wird erwartet, so daß sich die Post - wie bei Paketen über 1 kg bereits jetzt - dem Wettbewerb stellen muß und dieser Wettbewerbsdruck im Steigen begriffen ist.
Im Internet ist die Post unter der Adresse »www.post.ch« (deutsch), »www.poste.ch« (französisch) oder »www.posta.ch« (italienisch) erreichbar.

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Offizielle (deutsche) Bezeichnung für die Schweiz.

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Bevor ab 1849 die Schweizerische Bundespost begann, Briefmarken für die gesamte Schweiz herauszugeben, erschienen in den Kantonen Basel, Genf und Zürich eigene Briefmarken, die den Marken von Altdeutschland bzw. Altitalien vergleichbar sind.

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hel_basel1.jpgAls dritter Kanton mit einer eigenen Markenausgabe ist der Kanton Basel zu nennen, der am 01.07.1845 eine Freimarke zu 2,5 Rappen verausgabte, die das Wappen von Basel zeigt und als "Basler Taube" wohl die bekannteste Briefmarke der Schweiz ist. In Basel galt - wie in Zürich - die Guldenwährung. Die Marke selber wurde im Buchdruck, die Taube im farblosen Prägedruck hergestellt.

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hel_genf4.jpgAm 30.09.1843) erschien im Kanton Genf eine Wappen-Doppelmarke mit gemeinsamer Überschrift zu 5 und 5 Centimes, die aber auch einzeln vorkommt. Der Kanton Genf war der zweite, der eine eigene Marke verausgabte. Als Währung galt in Genf 1 Franc französisch = 100 Centimes. Genf ist der einzige Kanton, in dem noch weitere Werte erschienen. Am 01.04.1945 wurde die Marke von 1843 als Einzelmarke mit kleinem Adler, aber größerem Wappen verausgabt und am 06.01.1847 in abgeänderter Zeichnung mit größerem Adler. Letztere gab es am 22.08.1848 dann nochmals, wobei der Hintergrund nun nicht gelbgrün, sondern dunkelgrün war. Bekannt ist als letzte Emission noch ein Ganzsachen-Ausschnitt vom 01.06.1849 (Adler mit Krone), der als Freimarke verwendet wurde. Alle Genfer Marken wurden im Stichtiefdruck hergestellt.

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hel_zuerich1.jpgDer Kanton Zürich verausgabte die ersten Marken der Schweiz überhaupt. Am 01.03.1843 wurden zwei Freimarken emissiert, wobei es sich um zwei Ziffernwerte zu 4 und 6 Rappen handelte, die im schwarzen Stichtiefdruck auf weißem Papier gedruckt wurden. Bei diesen Marken wird zwischen Type I mit senkrechten roten Unterdrucklinien und Type II mit waagerechten roten Unterdrucklinien unterschieden. Die Währung in Zürich lautete zu dieser Zeit auf 1 Gulden = 16 Batzen zu 10 alten Rappen = 2,33 Goldfranken.

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Die schweizerische Postgeschichte läßt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Mit der "Zürich 4" und "Zürich 6" war die Schweiz nach Großbritannien das zweite Land, das Briefmarken verausgabte. Heute findet sich auf Schweizer Briefmarken die Inschrift "Helvetia" und seit 1964 gibt es auch ein Postleitzahlensystem.
Erste Hinweise auf ein Schweizer Postsystem finden sich Mitte des 17. Jahrhundertes, als erste postalische Verzeichnisse auf Briefen auftauchten. Wenig später wurden die ersten Poststempel verwendet, was auf die Existenz von Postämtern hinweist. Der erste Schweizer Poststempel stammt aus dem Jahre 1689 und wurde in Genf verwendet. Dieser Handstempel trug die Inschrift "DE GENEVE" (aus Genf) und wurde auf Briefen nach Frankreich verwendet. Ab den 80er-Jahren des 18. Jahrhunderts wurden erste Ortsstempel in Aarau, Basel, St. Gallen, Lausanne, Vevey, Bern, Freiburg im Üechtland und Saint-Blaise eingeführt.
Unter Napoléon fiel das Postsystem in französische Hände und der weitere Ausbau des Postsystems wurde durch den Einmarsch französischer Truppen am 05.05.1798 unterbrochen. In der neu errichteten Helvetischen Republik wurde das Postsystem von Frankreich übernommen und verwaltet. Die Postämter der größeren Städte benutzten Ovalstempel mit Insignien der neuen Republik versorgt. Zur Zeit der französischen Besatzung fand auch die französischen Feldpost in der Schweiz Verwendung. Ab 1803 wurde die Eigenständigkeit der Kantone durch eine neue Verfassung wieder gestärkt. Es kamen aber einige französischsprachige Kantone zu Frankreich, die nun vollends in das gut entwickelte französische Postsystem integriert wurden. Mit dem Sturz Napoleons und dem Wiener Kongreß 1815 wurde während der Restauration die alte Ordnung wiederhergestellt.
In der Folgezeit kam es zu einer weitgehend unabhängigen Entwicklung des Postwesens der einzelnen Kantone und es wurde kein zentral gesteuertes Postwesen eingerichtet. Zu nennen sind besonders die Kantone Zürich, Genf und Basel, da diese als einzige Postwertzeichen zur Vereinfachung des Postsystems herausgaben. Die ersten Schweizer Briefmarken dieser Art wurden im Kanton Zürich herausgegeben. Mit zwei verschiedenen Wertstufen zu 4 und 6 Rappen sollten die Tarife für den Postverkehr innerhalb des Kantons abgedeckt werden. Innerhalb der Stadt galt der Stadtposttarif von 4 Rappen, innerhalb des Kantons mußten 6 Rappen für die Beförderung eines Briefes aufgebracht werden. Einschreiben mußten mit einer zusätzlichen Marke zu 4 und 6 Rappen frankiert werden. Diese beiden Freimarken erschienen am 01.03.1843 und besaßen noch keine Gummierung.
Nach Zürich folgte bald der französischsprachige Kanton Genf. Das Genfer Finanz-Departement beschloß am 13.06.1843, die zuständigen Behörden mit der Ausarbeitung von Entwürfen betreffend Postwertzeichen nach Vorbild Großbritanniens und Zürichs zu beauftragen. Am 26.09.1843 wurden die Posttarife festgelegt, die innerhalb einer Gemeinde 5 Centimes und innerhalb des Kantons bis zu einem Gewicht von einer Unze 10 Centimes betrugen. Hierfür wurde die sogenannte "Doppelgenf" von der Genfer Post am 30. September herausgegeben, die als ganzes 10 Centimes wert war und in halbierter Form 5 Centimes.
Als dritter und letzter Kanton gab Basel am 01.07.1845 ebenfalls eine eigene Briefmarke zu 2 1/2 Rappen heraus, die für die Stadtpost gedacht war. Sie zeigte eine Brieftaube, wurde "Basler Taube" bzw. "Basler Dybli" genannt und war die weltweit erste mehrfarbige Briefmarke.
Am 01.01.1849 wurde die Schweizerische Post gegründet. Sie übernahm die zentrale Verwaltung von Personentransporten sowie die Überbringung von Postsachen und Geldsendungen. Die Vereinheitlichung ging aber nur sehr langsam vonstatten und die drei Kantone mit Kantonalmarken verwendeten diese bis zum 30.09.1854. Am 15.10.1849 erschien in Waadt eine Marke 4 Centimes. Auch in Neuenburg und in Winterthur erschienen eigene Marken.
Im Mai 1850 wurden die ersten Freimarken von der neu gegründeten Schweizerischen Bundespost herausgegeben. Gemeinsam mit den in den Jahren 1851 und 1852 nachfolgenden Briefmarken bilden sie die Serie "Ortspost- und Rayonmarken". Neben diesen neuen Ausgaben behielten die älteren Kantonsmarken sowie die Ausgaben der Übergangszeit ihre Gültigkeit. Die Ortspost- und Rayonmarken sollten durch ihre namensgebenden Inschriften dazu beitragen, das neue Portosystem der Schweiz kundenfreundlicher zu gestalten. Neben dem Motiv, einem Schweizerkreuz mit Posthorn, fanden sich die Inschriften Orts-Post beziehungsweise Poste Local, Rayon I, Rayon II oder Rayon III auf den Marken. Die neue Briefmarkenausgabe zeigt in der Gestaltung durchaus eine Ähnlichkeit mit der Neuenburg.
Heute zählen die schweizerischen Ausgaben mit zu den beliebtesten der Welt, was mit den recht kleinen Ausgaben und der stabilen Währung zu tun hat. Die Schweizerische Post ist seit 1998 eine selbständige Anstalt öffentlichen Rechts mit einem gewissen unternehmerischen Spielraum. Eine Privatisierung ist derzeit nicht vorgesehen, wohl aber ein Outsourcing gewisser Dienstleistungen. Zudem ist die Frage in Diskussion, ob die Post in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden soll. Bis zum 01.01.2004 genoß die Post bei adressierten Sendungen bis 2 kg eine Monopolstellung. Zum 01.04.2006 wurde die Grenze bis auf 100 g gesenkt. Im Gegenzug ist die Post verpflichtet, einen flächendeckenden Service anzubieten. Eine Beschränkung auf 50 g oder gar die Abschaffung des Briefmonopols wird erwartet, so daß sich die Post - wie bei Paketen über 1 kg bereits jetzt - dem Wettbewerb stellen muß und dieser Wettbewerbsdruck im Steigen begriffen ist.

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Bezeichnung für die Zweikreisstempel der Deutschen Reichspost mit Ober- oder Doppelsegment, die den gleichartigen Stempeln der Schweiz mit einem Kreuz unten in der Kreiseinfassung Ende des 19. Jahrhunderts entsprechen.

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Andere Bezeichnung für "Schweizer Type".

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Andere Bezeichnung für "Schwindelmarken" (englisch: fraudulent issue, französisch: émission frauduleuse).

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Andere Bezeichnung für "Phantasiemarken".

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Italienisch für "beschädigt" (dänisch: beskadiget, englisch: damaged, französisch: abîmé, niederländisch: beschadigd, portugiesisch: estragado, spanisch: defectuoso).

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Englisch für Schottland.

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Bezeichnung für den bedeutendsten englischsprachigen Briefmarkenkatalog der ganzen Welt, der in New York herausgegeben wird.

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Englisch für "Raster" (französisch: trame).

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Englisch für "Schreibschrift" (dänisch: kursiv, französisch: écriture, italienisch: scrittura, niederländisch: handschrift, portugiesisch: letra cursiva, spanisch: cursiva).

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Italienisch für "Schreibschrift" (dänisch: kursiv, englisch: script, französisch: écriture, niederländisch: handschrift, portugiesisch: letra cursiva, spanisch: cursiva).

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Englisch für "Schriftband" (französisch: bande d'ìnscription).

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Abkürzung für "sculpsit".

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Lateinisch für "hat gestochen" bei einem Stecherzeichen.

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Wenig gebräuchliche Abkürzung für "Steindruck".
Länderkennzeichen für Swaziland.

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Abkürzung für "Société des Nations".

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Abkürzung für "sammler express".

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Englisch für "Siegel" (französisch: cachet de cire bzw. sceau, italienisch: timbro, portugiesisch: carimbo, spanisch: sello).

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Englisch für "Verschlußmarke" bzw. "Siegel" und Kurzbezeichnung für "Sealsmarken".

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Englische Bezeichnung für "Jul-Marken".

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Hierbei handelt es sich um eine Briefmarke in Form eines regelmäßigen Sechsecks, wie z. B. in Belgien die 1866/99 erschienenen Telegraphenmarken.

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sechseckstempel.jpgBezeichnung für eine Stempelgruppe mit einfacher sechseckiger Einfassungslinie, die oft für eine telegrafische Entwertung benutzt wird (englisch: hexagonal postmark, französisch: cachet hexagonal).

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Bezeichnung für ein Blockstück, das aus zwei Reihen zu je drei Marken oder drei Reihen zu je zwei Marken besteht.

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Bezeichnung für einen Mehreckstempel mit Kennbuchstabe und Ziffer in Indien im 19. Jahrhundert.

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Bezeichnung für einen äußerst seltenen sächsischen Versuchsstempel von Chemnitz, bestehend aus sechs als Fünfeck mit Mittelpunkt angeordneten Punkten, die von drei konzentrischen Ringen umgeben sind. Der Stempel wurde nur im Dezember 1851 verwendet.

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sechsringstempel.jpgBezeichnung für eine besondere Form des Ringstempels, der aus sechs Ringen besteht. Er kam als stummer Stempel z. B. in Rußland in Bahnpostwagen vor.

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Hierbei handelt es sich um Schwindelausgaben eines angeblichen Staates "Sedang" im ehemaligen Indochina, die von dem französichen Seemann L. David ("König Marie I. von Sedang") 1897 in Paris als große Seltenheiten an Briefmarkenhändler verkauft wurden.

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Nicholas Frederick Seebeck (geb. 1857, gest. 23.06.1899) war Briefmarkenhändler und Drucker. Als Präsident der Großdruckerei Hamilton Bank Note Engraving and Printing Co. in New York hatte er die Idee, lateinamerikanischen Staaten gegen Ende des 19. Jahrhunderts kostenlos Briefmarken zur Verfügung zu stellen, die sog. Seebeckmarken.
Seebeck kam mit neun Jahren aus Deutschland in die USA. Er etablierte sich schon sehr bald als Briefmarkenhändler und Katalogverleger in New York und veröffentlichte Preislisten von allen bekannten Marken im Jahre 1876. Im Jahre 1879 begann er, für einige lateinamerikanische Länder Briefmarken zu drucken. 1884 verkaufte er sein Geschäft und wurde Direktor der Hamilton-Druckerei, deren Haupttätigkeit im Drucken von Fahrscheinen für New Yorker Verkehrtsbetriebe war.

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Bezeichnung für die von der Großdruckerei Hamilton Bank Note Engraving and Printing Co. in New York, deren Direktor Nicholas Frederick Seebeck war, für die Staaten Ecuador 1892/96, Honduras 1889/93, Nicaragua 1892/96 und El Salvador 1890/97 kostenlos hergestellten Frei-, Dienst- und Portomarken.

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Bezeichnung für eine Sonderform des Telegramms, das der drahtlosen Übermittlung von Nachrichten von und nach Schiffen auf hoher See dient.

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Hierbei handelt es sich um eine sehr wasserempfindliche Anilinfarbe, die bei zahlreichen Freimarken von Großbritannien verwendet wurde, wie z. B. 1883/84. Schon beim Anlecken des Gummis kann es zu einer Farbzersetzung kommen und der Ton ändert sich nach Blaugrün, bei starker Auswässerung nach Gelbgrün.

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Bezeichnung für die Zusatzgebührenmarke "Porte de Mar" von Mexiko aus den Jahren 1875/82 für ins Ausland gehende Post, bei deren Beförderung französische und britische Schiffe zum Einsatz kamen.

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Allgemeine Bezeichnung für die Postbeförderung auf Schiffen mit Bordpostämtern, die unterwegs die Post umarbeiten und den Bestimmungsorten schon sortiert übergeben.
Bezeichnung für mit Seepost beförderten Sendungen.

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Bezeichnung für Posten mit separaten Räumen mit Abfertigungs- und Verteilungseinrichtungen auf Schiffen, die auch Post befördern.

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Diese Posten dienen dem Postverkehr über See. Die Post wird an Bord eines Schiffes vom Postpersonal betreut und bearbeitet, bei Ankunft im Hafen zugestellt oder kann von dort weiterbefördert werden. Die älteste, bekannte Seepost gab es von Österreich-Ungarn 1869 auf Schiffen des Österreich-Ungarischen Lloyd zwischen Triest und Korfu. Die erste deutsche Seepost wurde am 30.06.1886 auf dem Dampfer "Oder" eingerichtet, der nach Ostasien fuhr. Heute ist die Seepost kaum noch relevant, da diese durch die Luftpost abgelöst wurde.

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Andere Bezeichnung für "Schiffspostmarke".

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seepoststempel.jpgHierbei handelt es sich um Poststempel der Seepostämter, die in der Form von den üblichen Tagesstempeln abweichen können und in der Inschrift auf ihre Verwendung im Seepostdienst hinweisen.

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Bezeichnung für die Inlandspostmarken des chinesischen Seezollamts von 1896. Vor Einrichtung der staatlichen Landespost in Chile im Jahre 1896 unterstand die Inlandspost dem Seezollamt, während Auslandspost bis nach dem 1. Weltkrieg durch die Auslandspostämter verschiedener Staaten, die in Chile ein derartiges Postamt unterhielten, befördert wurde.

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michael_sefi.jpgMichael Sefi ist seit Januar 2003 der "Hüter" der Royal Philatelic Collection. Die Liebe zur Philatelie wurde bei dem in London geborenen Sefi durch den Großvater entfacht. Sein Spezialgebiet waren die ersten Ausgaben der Regierungszeit von George VI. und zwischen 2000 und 2002 war er Präsident der Royal Philatelic Society.

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Bezeichnung für eine besondere Art von Luftpostmarken, die auf mit Segelflugzeugen beförderten Briefen vorkommen.

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Bezeichnung für eine besondere Art der Flugpost, die mit Segelflugzeugen befördert wird.

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Dänisch für "Stempel" (englisch: postmark bzw. cancel, französisch: cachet, oblitération bzw. timbre humide, italienisch: timbro, niederländisch: stempel, portugiesisch: carimbo, spanisch: sello).

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segment.jpgDies ist ein Gestaltungselement bei Poststempeln, das aus freistehenden kleinen Kreisen gebildet wird und oben oder unten in einem Kreisstempel oder Ellipsenstempel eingefügt wird.
Je nach Lage spricht man von einem Doppelsegment, Obersegment, Untersegment oder Vollsegment.

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segmentstempel.jpgBezeichnung für eine besondere Art der Halbkreisstempel, wobei der Stempelabdruck einen Kreisabschnitt bildet. Ein derartiger Stempel war z. B. im 19. Jahrhundert in Mecklenburg-Strelitz und in Württemberg gebräuchlich.

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Alternative Schreibweise für "Segnatasse".

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Italienische Bezeichnung für "Nachgebühr" (auch "Segna tassa") auf Portomarken von Italien und seinen ehemaligen Kolonien (dänisch: portomaerke, englisch: postage due stamp, französisch: timbre-taxe, niederländisch: portzegel, portugiesisch: selo taxa, spanisch: sello de tasa).

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Italienisch für "Zeitungsstempelmarke" (dänisch: avisportomaerke, englisch: newspaper tax stamp, französisch: timbre-taxe pour journaux, niederländisch: krantenzegel, portugiesisch: selo taxa para jornal, spanisch: sello fiscal para periódicos).

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Italienisch für "Zeichen" (dänisch: tegn, englisch: mark bzw. sign, französisch: signe, niederländisch: teken, portugiesisch: sinal, spanisch: signo).

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Italienisch für "Kontrollzeichen" (dänisch: kontroltegn, englisch: control-mark, französisch: marque de contrôle, niederländisch: controleteken, portugiesisch: marca de controle, spanisch: marca de control).

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Hierbei handelt es sich um eine Inschrift auf Postversicherungsmarken von Mexiko.

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sehenswuerdigkeiten.jpgKurzbezeichnung für die Freimarkenausgabe der Deutschen Bundespost ab 1987. 1987/90 erschienen diese Marken auch für die Landespostdirektion Berlin. Nach der Wiedervereinigung wurden auch ostdeutsche Motive in diese Serie aufgenommen. Die Serie startete in DM-Währung, ab 2002 gab es sie in Doppelwährung und danach erschienen noch einige Motive in Euro-Währung.

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Dies ist ein auf Grund des verwendeten Druckstoffs benannter Sonderblock von Polen anläßlich des 400-jährigen Bestehens der polnischen Post aus dem Jahre 1958.

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Hierbei handelt es sich um einen aus dem Kokon des Seidenspinners erzeugten Textilfaden (dänisch: silketrâd, englisch: silk-thread, französisch: fil de soie, italienisch: filo de seta, niederländisch: zijdedraad, portugiesisch: fio de seda, spanisch: hillos de seda).

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Nach Art der Rohstoffzusammensetzung handelt es sich um eine Papierart mit in bestimmten Abständen senkrecht oder waagerecht eingepreßten, meist farbigen Seidenfäden, die zuerst in Großbritannien für Briefumschläge, dann auch für Briefmarken verwendet wurde. Da es erstmals von John Dickinson 1840 verwendet wurde, spricht man auch vom Dickinson-Papier.

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Nach Art der Papierdicke handelt es sich um eine sehr dünne leichte Papierart aus gebleichtem Seidenstoff, die auch als Luftpostpapier oder Zigarettenpapier verwendet wird (dänisch: silkepapir, englisch: silk paper bzw. tissue paper, französisch: papier pelure, italienisch: carta velina, niederländisch: dundrukpapier, portugiesisch: papel de seda, spanisch: papel cebollo).

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Bezeichnung für ein Druckverfahren, wobei es sich um eine Variante des Durchdrucks handelt.

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Heinrich Bernhard Fritz Seifert (geb. 22.05.1870 in Dresden, gest. 09.07.1947 in Leipzig) war Druckereibesitzer und ein bekannter deutscher Philatelist. Er war lange Jahre Vorstandsmitglied im Germaniaring in der Geschäftsstelle und Redaktion der Germania-Berichte (1929-1935) und machte sich einen Namen u.a. durch die Herausgabe und den Vertrieb philatelistischer Publikationen. Er war Initiator der Friedemann-Medaille und Kenner der Briefmarken und Abstempelungen verschiedener deutscher Länder und Kolonien.

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Allgemein als Bezeichnung für eine Ebene, die einen Körper bzw. flachen Gegenstand begrenzt (hinten, vorne, oben oder unten), sowie für eine rechte oder linke Hälfte (englisch und französisch: page, englisch: side, französisch: côté).

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Andere Bezeichnung für "knapprandig".

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Bezeichnung für eine gummierte Lasche zum Verschließen an der linken oder rechten Schmalseite.

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Bezeichnung für eine links und rechts bei Briefmarken mit leistenförmig umrandetem Mittelstück befindliche Randleiste.

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Bezeichnung für die vier Seiten eines Bogenrands.

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Bezeichnung für zwei waagerecht zusammenhängende Marken, wobei eine der Marken vom linken oder rechten Bogenrand stammt.

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Bezeichnung für eine Marke, vom linken oder rechten Bogenrand stammt.

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Dies ist die spiegelverkehrte Wiedergabe der Originalzeichnung auf einem Postwertzeichen bzw. ein seitenverkehrtes Wasserzeichen (englisch: reverse, französisch: inverte).

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Hierbei handelt es sich um ein Wasserzeichen, das auf der Papierrückseite aufgedruckt ist, wobei die Wiedergabe der Originalzeichnung spiegelverkehrt erfolgt.

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Hierbei handelt es sich um eine Richtungsabart des Wasserzeichens, die entsteht, wenn das zum Bedrucken eingelegte Papier um 180 Grad verkehrt herum in die Maschine eingelegt wird und das Wasserzeichen auf der Papierrückseite angebracht wird, so daß es seitenverkehrt erscheint.

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Bezeichnung für eine Form des Wasserzeichens, das auf der Papierrückseite spiegelverkehrt aufgebracht ist und bei dem die senkrechte Achse des Wasserzeichens parallel zum Ober- und Unterrand der Marke verläuft.

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Bezeichnung für eine Form des Wasserzeichens, das auf der Papierrückseite spiegelverkehrt aufgebracht ist und bei dem die senkrechte Achse des Wasserzeichens sich zum linken Rand der Marke orientiert.

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Bezeichnung für eine Form des Wasserzeichens, das auf der Papierrückseite spiegelverkehrt aufgebracht ist und bei dem die senkrechte Achse des Wasserzeichens sich zum rechten Rand der Marke orientiert.

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Andere Bezeichnung für "seitenverkehrt".

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Dänisch für "Waben" (englisch: honey combs, französisch: hexagones, italienisch: esagoni, niederländisch: zeszijdig, portugiesisch: hexágono, spanisch: exágonos).

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Zusammenfassende Bezeichnung für Arbeitsgemeinschaften oder sonstige Unterorganisationen eines Verbandes.
Früher auch übliche Bezeichnung für die örtliche Organisation eines großen Vereins oder Verbands.

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Selangor gehörte zu den malaiischen Staaten.

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Alternative Bezeichnung für einen "Einschreibautomaten".

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Bezeichnung für ein 1996/96 durchgeführtes Versuchsprojekt der Deutschen Post AG zur Einführung eines Porto-Informations- und Ausgabesystems.

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Bezeichnung für ein durch Aufstellung von Automaten für die Selbstbedienung eingerichtetes Postamt, das auch außerhalb der üblichen Schalterstunden zugänglich ist.

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Bezeichnung für einen Großauflieferer von Paketen etc., dem es auf Antrag gestattet worden ist, seine Sendungen selbst vorzubereiten und zu buchen, so daß sie ohne weitere Bearbeitung von der Post verschickt werden können.

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Hierbei handelt es sich um Marken, die sich auf einer Folie befinden und nach dem Abziehen sofort aufgeklebt werden können, ohne zuvor die gummierte Seite befeuchten zu müssen (englisch: self adhesive, französisch: autocollant).

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Das Ausbrechen kommt meist bei ungebrauchten Marken aus sprödem Papier bzw. sehr hartem Klebestoff vor sowie bei hoher Luftfeuchtigkeit bei Marken, die zum Zusammenrollen neigen.

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Deutsche Bezeichnung für "Semstwo-Marke".

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Englisch für "selbstklebend" (französisch: autocollant).

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Spanisch für "Siegel" (englisch: seal, französisch: cachet de cire bzw. sceau, italienisch: timbro, portugiesisch: carimbo).
Spanisch für "Stempel" (dänisch: segl, englisch: postmark bzw. cancel, französisch: cachet, oblitération bzw. timbre humide, italienisch: timbro, niederländisch: stempel, portugiesisch: carimbo).

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Spanisch für "Ortspostmarke" (dänisch: local frimaerke, englisch: local stamp, französisch: timbre locale, italienisch: francobollo locale, niederländisch: plaatselijke zegel, portugiesisch: selo local).

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Spanisch für "Briefmarke" (dänisch: frimaerke, englisch: stamp, französisch: timbre-poste, italienisch: francobollo, niederländisch: postzegel, portugiesisch: selo de correio).

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Spanisch für "Retourmarke" (dänisch: returmaerke, englisch: return stamp, französisch: timbre de retour, italienisch: francobollo di ritorno, niederländisch: retourzegel, portugiesisch: selo de devolucao).

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Spanisch für "Portofreiheitsmarke" (dänisch: frankomaerke, englisch: frank-stamp, französisch: timbre de franchise, italienisch: francobollo di franchigia, niederländisch: port betaald zegel, portugiesisch: porte franco).

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Spanisch für "Militärpostmarke" (dänisch: soldaterfrimaerke, englisch: military postage stamp, französisch: timbre de franchise militaire, italienisch: francobollo di franchigia militare, niederländisch: militaire zegel, portugiesisch: selo militar).

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Spanisch für "Postanweisungsmarke" (dänisch: postanvisningsmaerke, englisch: money order stamp, französisch: timbre pour mandat, italienisch: francobollo per servizio di vaglia, niederländisch: geldwisselzegel, portugiesisch: selo de deposito).

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Spanisch für "Kriegsmarke" (dänisch: krigsfrimaerke, englisch: war stamp, französisch: timbre de guerre, italienisch: francobollo di guerra, niederländisch: oorlogszegel, portugiesisch: selo de guerra).

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Spanisch für "Poststreikmarke" (dänisch: strejkefrimaerke, englisch: postal strike stamp, französisch: timbre de grève, italienisch: francobollo di sciopero, niederländisch: stakingszegel, portugiesisch: selo de greve dos correios).

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Spanisch für "Kriegssteuermarke" (dänisch: krigsskattemaerke, englisch: war tax stamp, französisch: timbre impôt de guerre, italienisch: francobollo d'ìmposta di guerra, niederländisch: oorlogsbelstingzegel, portugiesisch: selo de imposto de guerra).

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Spanisch für "Dienstmarke" (dänisch: tjenstefrimaerke, englisch: official stamp, französisch: timbre de service, italienisch: francobollo di servizio, niederländisch: dienstzegel, portugiesisch: selo oficial).

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Sapnsisch für "Nachmarke" bzw. "Portomarke" (dänisch: portomaerke, englisch: postage due stamp, französisch: timbre-taxe, italienisch: segnatasse, niederländisch: portzegel, portugiesisch: selo taxa).

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Spanisch für "Telegrafenmarke" (dänisch: telegrafmaerke, englisch: telegraph stamp, französisch: timbre-télégraphe, italienisch: francobollo telegrafo, niederländisch: telegramzegel, portugiesisch: selo de telégrafo).

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Spanisch für "Eilmarke" (dänisch: ekspresmaerke, englisch: special delivery stamp, französisch: timbre pour exprès, italienisch: francobollo per espresso, niederländisch: expressezegel, portugiesisch: selo para expresso).

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Spanisch für "Steuermarke" (dänisch: stempelmaerke, französisch: timbre fiscal, italienisch: marca da bollo, niederländisch: belastingzegel, portugiesisch: selo fiscal).

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Spanisch für Zeitungsstempelmarke (dänisch: avisportomaerke, englisch: newspaper tax stamp, französisch: timbre-taxe pour journaux, italienisch: segnatasse per giornali, niederländisch: krantenzegel, portugiesisch: selo taxa para jornal).

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Spanisch für Paketmarke (dänisch: pakkepostmaerke, englisch: parcelpost stamp, französisch: timbre pour colis postaux, italienisch: francobollo per pacchi postali, niederländisch: pakketzegel, portugiesisch: selo para encomendas postais).

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Spanisch für Zeitungsstempelmarke (dänisch: avixportomaerke, englisch: newspaper stamp, französisch: timbre pour journaux, italienisch: francobollo per giornali, niederländisch: krantenzegel, portugiesisch: selo para jornais).

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Wilhelm C.G.L Sellschopp (geb. 13.10.1862 in Schwiggerow/Mecklenburg, gest. 07.06.1938 in Hamburg) war ein bekannter deutscher Briefmarkenhändler und Auktionator und schon als Junge leidenschaftlicher Sammler. Ende der 1880er Jahre emigrierte er nach Amerika, schloß sich dort Sammlern an und gründete am 04.02.1891 in San Francisco ein eigenes Briefmarkengeschäft. Über zehn Jahre gab er dort die "Filatelic facts and fallacies" heraus, deren Bände heute in den USA eine bibliophile Kostbarkeit geworden sind. Ende 1899 kehre er ins Deutsche Reich zurück und eröffnete in Hamburg 1901 in dem damals modernen Geschäftshaus "Artus-Hof" in den Großen Bleichen ein deutsches Zweiggeschäft. Das Stammhaus in San Francisco wurde bis 1906, als es im großen Erdbeben zerstört wurde, beibehalten. 1910 wurden neue größere Räumlichkeiten im neuerbauten "Barkhof" auf der Spitalerstr. 11 gefunden, einem modernen Kontorhausblock in der Nähe des damals fertig gewordenen Hauptbahnhofes. Sellschopp verstarb 1938, im 2. WK mußte seine Firma schließen, denn nicht weniger als sieben männliche Mitarbeiter waren bei der Wehrmacht und zahlreiche weibliche bis Kriegsende dienstverpflichtet. Nach nach dem Krieg wurde die Firma neu aufgebaut und ab 1950 wieder im vollen Umfange eröffnet.

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sellschopp-logo.jpgDies ist der Name eines Bekannten hamburgischen Briefmarkenhauses mit Versandhandel. Die Firma wurde vor über 100 Jahren von Wilhelm Sellschopp in San Francisco gegründet und war nach dessen Heimkehr zunächst in den Großen Bleichen, danach im Parkhof ansässig. 1989 mu0te das Geschäft einem Schuhaus weichen und zog in die nahegelegene Paulstraße 6. Bis 1979 leitete Rudolf Sellschopp die Firma, nachdem schon seit 1972 Ekke Fetköter als Gesellschafter tätig war, der dann die Firma übernahm. 1991 wurde Klaus Burmeister Teilhaber und ab 1997 gleichberechtigter Partner. 2001 zog sich Fetköter zurück. Die Firma verschickt auch heute noch an ca. 5.000 Kunden ihre bis zu 200 Seiten starken Preislisten.
Im Internet ist die Firma unter der Adresse »www.sellschopp.de« erreichbar.

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Portugiesisch für "Briefmarke" (dänisch: frimaerke, englisch: stamp, französisch: timbre-poste, italienisch: francobollo, niederländisch: postzegel, spanisch: sello de correo).

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Portugiesisch für "Postanweisungsmarke" (dänisch: postanvisningsmaerke, englisch: money order stamp, französisch: timbre pour mandat, italienisch: francobollo per servizio di vaglia, niederländisch: geldwisselzegel, spanisch: sello de giro postal).

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Portugiesisch für "Retourmarke" (dänisch: returmaerke, englisch: return stamp, französisch: timbre de retour, italienisch: francobollo di ritorno, niederländisch: retourzegel, spanisch: sello de devolución).

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Portugiesisch für "Poststreikmarke" (dänisch: strejkefrimaerke, englisch: postal strike stamp, französisch: timbre de grève, italienisch: francobollo di sciopero, niederländisch: stakingszegel, spanisch: sello de huelga).

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Portugiesisch für "Kriegsmarke" (dänisch: krigsfrimaerke, englisch: war stamp, französisch: timbre de guerre, italienisch: francobollo di guerra, niederländisch: oorlogszegel, spanisch: sello de guerra).

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Portugiesisch für "Kriegssteuermarke" (dänisch: krigsskattemaerke, englisch: war tax stamp, französisch: timbre impôt de guerre, italienisch: francobollo d'ìmposta di guerra, niederländisch: oorlogsbelstingzegel, spanisch: sello de impuesto de guerra).

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Portugiesisch für "Telegrafenmarke" (dänisch: telegrafmaerke, englisch: telegraph stamp, französisch: timbre-télégraphe, italienisch: francobollo telegrafo, niederländisch: telegramzegel, spanisch: sello de telegrafos).

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Portugiesisch für "Steuermarke" (dänisch: stempelmaerke, französisch: timbre fiscal, italienisch: marca da bollo, niederländisch: belastingzegel, spanisch: sello fiscal).

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Portugiesisch für "Ortspostmarke" (dänisch: local frimaerke, englisch: local stamp, französisch: timbre locale, italienisch: francobollo locale, niederländisch: plaatselijke zegel, spanisch: sello de caracter local).

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Portugiesisch für "Dienstmarke" (dänisch: tjenstefrimaerke, englisch: official stamp, französisch: timbre de service, italienisch: francobollo di servizio, niederländisch: dienstzegel, spanisch: sello de servicio).

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Portugiesisch für "Paketmarke" (dänisch: pakkepostmaerke, englisch: parcelpost stamp, französisch: timbre pour colis postaux, italienisch: francobollo per pacchi postali, niederländisch: pakketzegel, spanisch: sello para paquete postal).

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Portugiesisch für "Eilmarke" (dänisch: ekspresmaerke, englisch: special delivery stamp, französisch: timbre pour exprès, italienisch: francobollo per espresso, niederländisch: expressezegel, spanisch: sello de urgencia).

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Portugiesisch für "Zeitungsstempelmarke" (dänisch: avixportomaerke, englisch: newspaper stamp, französisch: timbre pour journaux, italienisch: francobollo per giornali, niederländisch: krantenzegel, spanisch: sello para periódicos).

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Portugiesisch für "Nachmarke" bzw. "Portomarke" (dänisch: portomaerke, englisch: postage due stamp, französisch: timbre-taxe, italienisch: segnatasse, niederländisch: portzegel, spanisch: sello de tasa).

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Portugiesisch für "Zeitungsstempelmarke" (dänisch: avisportomaerke, englisch: newspaper tax stamp, französisch: timbre-taxe pour journaux, italienisch: segnatasse per giornali, niederländisch: krantenzegel, spanisch: sello fiscal para periódicos).

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Allgemeine Bezeichnung für etwas, was nicht häufig vorkommt und deshalb rar, sowie häufig auch recht teuer ist (dänisch: sjaelden, englisch und französisch: rare, sowie englisch: scare, italienisch, portugiesisch und spanisch: raro, niederländisch: zeldzaam).

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Französisch für "ähnlich".

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Portugiesisch für "geschnitten" (dänisch: utakket, englisch: imperforate bzw. unperforate, französisch: coupé bzw. non dentelé, italienisch: tagliato, niederländisch: gesneden, spanisch: cortado).

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Englisch für "halbamtlich".

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Englisch für "Zuschlagsmarke" (französisch: timbre à surtaxe).

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Hierbei handelt es sich um eine regionale Zustellmarke der Kreisverwaltungen im zaristischen Rußland, da die russische Reichspost die Post nur bis in die Kreisstädte zustellte und die Weiterbeförderung in die einzelnen Gemeinden den Selbstverwaltungsorganen (Semstwos) der Kreise (Ujesdach) überließ. Die insgesamt 167 Kreisverwaltungen gaben für ihre regionale Zustellpost eigene Marken heraus. Die ersten Marken dieser Art erschienen 1863 in Wenden (Livland), 1865 in Schlüsselburg, 1866 in Dnjeprowsk und Werchy Dnjeprowsk. 1880 übernahm die Reichspost dann auch die lokale Zustellung, aber einzelne Kreisposten gab es noch bis nach der Oktoberrevolution.

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Englisch für "Absender" (dänisch: afsender, französisch: expéditeur, italienisch: mittente, niederländisch: afzender, portugiesisch: remetente, spanisch: remitente).

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Kurzbezeichnung für "Postsendung".

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alois_senefelder.jpgAlois Senefelder (geb. 06.11.1771 in Prag, gest. 26.02.1834 in München) war ein österreichischer Schauspieler und Theaterschriftsteller sowie der Erfinder der Lithografie.
Er entdeckte bei durch Geldnot motivierten Vervielfältigungsversuchen von Musiknoten, das Solnhofener Plattenkalk (Malm, Oberjura), ein ausgesprochen feinkörniger, mit der Schichtung eben spaltender Kalkstein sich gut als Grundlage für ein Druckverfahren eignete.
Er zeichnete zunächst auf die abgeschliffene Steinplatte mit fetthaltiger Tusche oder Kreide seitenverkehrt die zu druckenden Stellen, wodurch diese Stellen wasserabweisend wurden. Danach befeuchtete er die Platte mit einer wässrigen Lösung aus Gummiarabikum und verdünnter Salpetersäure, was bewirkte, daß die nicht beschrifteten Stellen etwas Wasser hielten, und so fettabweisend wurden. Die im dritten Arbeitsgang mit einer Rolle aufgebrachte fetthaltige Druckfarbe haftete dann nur noch an den wasserabweisenden (im ersten Arbeitsgang beschrifteten) Stellen und wurde dann zuletzt durch Aufpressen oder Aufwalzen auf ein Blatt Papier übertragen.
In München kam er 1796 in Kontakt mit Franz Gleißner, einem Hofmusiker, der ihn bei sich wohnen ließ und finanziell unterstützte. 1797 baute Senefelder eine brauchbare Stangen- bzw. Galgenpresse für dieses Flachdruckverfahren und machte dann auch Versuche im Mehrfarbendruck. Seine Erfindung nannte er chemische Druckerei oder Steindruckerei, die in Frankreich seit etwa 1803 Lithographie genannt wurde. Die erste kommerzielle Anwendung der Lithographie erfolgte ab 1800 in Offenbach am Main, nachdem der dortige Musikverleger Johann Anton André 1799 von Senefelder das Patentrecht erworben hatte, um das neue Verfahren für den Notendruck zu nutzen. Senefelder selbst richtete in Offenbach die ersten Steindruckpressen ein, wobei André die Bedeutung der Erfindung erkannte und durch seine Brüder umgehend Filialen des Verlags - unter Sicherung der dortigen Patentrechte - in Paris und London einrichtete.
Senefelder nannte seine ersten Steinflachdrucke selbst zunächst Polyautografien. Die Originalausführung seiner Stangenpresse steht in München im Deutschen Museum. Im Haus der Stadtgeschichte in Offenbach am Main befinden sich ein funktionsfähiger Nachbau der Stangenpresse, zahlreiche frühe Steindruckplatten (zumeist aus dem Bestand der Andréschen Manufaktur) und frühe Steindruck-Erzeugnisse derselben Druckerei.
1809 wurde Senefelder Inspektor der königlichen Steindruckerei. 1818 verfaßte er ein komplettes Lehrbuch zur Steindruckerei. Sein erstes lithografisches Meisterwerk waren die nach Albrecht Dürers Originalzeichnungen kopierten Randzeichnungen im Gebetbuch Kaiser Maximilians. 1826 gelang Senefelder der Druck farbiger Blätter und 1833 der Druck auf Stein übertragener Ölgemälde auf Leinwand. Seine metallografischen Flachdruckpräparationen von Stahl-, Zink-, Messing- und Kupferplatten wurden zur Grundlage des Offsetdrucks.

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senegal_frz-kolonie.jpgsengal.jpgDer &&Senegal&& (französisch: République du Sénégal) ist ein Staat in Westafrika am Atlantik. Senegal liegt im äußersten Westen Afrikas. Es liegt im Übergang der Sahelzone zu den Tropen. Östliches Nachbarland ist Mali. Im Norden grenzt Senegal mit dem Grenzfluß Senegal an Mauretanien und im Süden an Guinea und Guinea-Bissau. Senegal umschließt das ebenfalls am Atlantik liegende Gambia vollständig.
Das Land war französische Kolonie, die ab 1944 postalisch zu Französisch-Westafrika gehörte. Am 17.01.1959 wurde es zusammen mit Französisch-Sudan zur Föderation Mali vereinigt, trat aber am 20.08.1960 aus der Föderation wieder aus und wurde dann eigenständige Republik.
Amtssprache: Französisch
Hauptstadt: Dakar
Staatsform: Präsidialrepublik
Fläche: 197.722 qkm
Einwohnerzahl: 11,126 Mio. (2005)
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner pro qkm
Währung: CFA-Franc BCEAO
Unabhängigkeit von Frankreich: 20.08.1960
Zeitzone: UTC
Für die Kolonie wurden zwischen 1887 und 1944 232 Briefmarken verausgabt sowie 31 Portomarken, die zwischen 1902 und 1935 erschienen. Die erste Ausgabe der Republik stammt vom 19.11.1960. 1961, 1966 und 1983 erschienen dreizehn Portomarken. Es sind &&zwei Wasserzeichen&& bekannt.
Einschätzung: wegen der zum Teil umfangreichen Motiveausgaben kann nur die Wertnote 3 vergeben werden.

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Die Firma Gebr. Senf in Leipzig war eine namhafte Firma in Sachen Philatelie, die von den beiden Brüdern Louis Senf und Richard Senf betrieben wurde.

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Louis Wilhelm August Senf (geb. 02.08.1853 in Leipzig, gest. 1940) war ein bedeutender Philatelist, der einer der ersten Briefmarkenhändler war. Mit seinem Bruder Richard Senf besaß er 1872/90 die Firma Gebr. Senf in Leipzig. Er war Herausgeber und Initiator zahlreicher Fachliteratur wie z. B. des "Illustrierten Briefmarken-Journals" (1874/77).

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Richard Senf (geb. 02.08.1855 in Leipzig, gest. 1941) war Kaufmann und zusammen mit seinem Bruder Louis Senf Mitinhaber der Fa. Gebr. Senf in Leipzig bis 1910 und Verfasser des "Adreßbuchs aller Briefmarkenhändler der Welt" 1874.

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Name eines früher sehr bekannten deutschen Briefmarkenkataloges, der 1892-1943 in Leipzig erschien und seit 1950 in der ehemaligen DDR als Lipsia-Katalog weitergeführt wurde.

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Andere Bezeichnung für die in Leipzig ansässige Firma Gebr. Senf.

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Abkürzung für "senkrecht" in der deutschsprachigen philatelistischen Literatur.

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Bezeichnung für eine vertikale, in einem Winkel von 90 Grad von oben nach unten verlaufende Linie (englisch und französisch: vertical).

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senkrechte-gummiriffelung.jpgHierbei handelt es sich um eine Gummiriffelung, die senkrecht verläuft.

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Hierbei verläuft die Aufdruckrichtung genau senkrecht.

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Bezeichnung für einen senkrecht verlaufenden Bug.

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Bezeichnung für einen senkrecht verlaufenden Kehrdruck.

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Bezeichnung für einen Zusammendruck von zwei oder mehr Marken unterschiedlicher Motive und Wertstufen bzw. von Marken und Nebenfeldern in senkrechter Anordnung im Markenbogen oder in der Markenrolle.

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Bezeichnung für zwei senkrecht zusammenhängende Marken, wobei beide Marken vom linken oder rechten Bogenrand stammen.

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Bezeichnung für eine geteilte Marke, wobei diese senkrecht in drei Teile zerlegt worden ist.

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Hierbei sind die senkrechten Markenseiten absichtlich nicht gezähnt, was besonders bei einer Rollenzähnung vorkommt.

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Dies ist eine Sonderart der Zähnung, bei der die waagerechten Markenseiten absichtlich nicht gezähnt werden, was besonders bei einer Rollenzähnung vorkommt.

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Bezeichnung für eine geteilte Marke, wobei diese senkrecht in zwei Teile zerlegt worden ist.

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Bezeichnung für eine Marke, deren linke und rechte Seite beim Anbringen der Zähnung versehentlich nicht gezähnt worden ist.

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Französisch für "empfindlich" (englisch: vulnerable).

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Bezeichnung für die privaten, während der Unruhen 1918/23 in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg angefertigten Markenausgaben, die die Autonomiebestrebugnen verschiedener politischer Gruppen unterstreichen sollten. Hierzu zählen z. B. die ASR-Marken.

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Spanisch für "gelbbraun" (dänisch: gulbrun, englisch: yellow-brown, französisch und portugiesisch: bistre, italienisch: bistro, niederländisch: geelbruin).

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serbien_2007.jpg&&Serbien&& (serbisch: Srbija) ist ein Binnenstaat in Südosteuropa und ging aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die offizielle Bezeichnung lautet Republik Serbien (Republika Srbija). Das Land liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel und grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Mazedonien und Albanien, im Südwesten an Montenegro und im Westen an Bosnien und Herzegowina (Republika Srpska) und Kroatien. Die längste Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 500 km, die längste Ost-West-Ausdehnung 350 km.
Zu Serbien gehört auch die autonome Provinz Vojvodina im Norden. Früher zählte auch der neuerdings selbständige Kosovo im Süden des Landes zu Serbien.
Amtssprache: Serbisch (regional auch einige Minderheitensprachen)
Hauptstadt: Belgrad (serbisch Beograd)
Staatsform: Republik
Fläche: 88.361 qkm
Einwohnerzahl: 9.396.411
Bevölkerungsdichte: 106.34 Einwohner pro qkm
Währung: Serbischer Dinar (RSD) 1 Dinar = 100 Para
Gründung: 15.02.1835
Nationalfeiertag: 15. Februar
Zeitzone: UTC+1 MEZ UTC+2 MESZ (März - Oktober)
Für das damalige Fürstentum Serbien erschienen zwischen 1866 und 1872 20 Marken, für das Königreich (ab 1882) zwischen 1880 und 1918 122 Freimarken sowie fünfzehn Portomarken. Ab 2006 gibt es Briefmarken der Republik Serbien. Es wird kein Wasserzeichen verwendet. Die offizielle Bezeichnung der Post lautet Pošta Srbije.
Einschätzung: die Briefmarken weisen sehr schöne Motive aus, aber die Ausgabepolitik ist nur bedingt moderat, so daß die Wertnote 2-3 vergeben wird.

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serbien_und_montenegro.jpgSerbien und Montenegro (serbisch: Srbija i Crna Gora), auch genannt "Serbien-Montenegro", war ein Staat in Südosteuropa. Er existierte vom 04.02.2003 bis zum 03.06.2006 und bestand aus den Teilstaaten Serbien und Montenegro. Serbien-Montenegro ging aus dem früheren Bundesstaat (Rest-)Jugoslawien hervor. Es handelte sich um einen Bundesstaat stark staatenbündischer Ausprägung. Dies war begründet einerseits in der kontinuierlichen Auseinanderentwicklung Serbiens und Montenegros während der Zeit der Balkankriege in den 1990er Jahren, andererseits im Wunsch der EU (die die Bildung Serbien-Montenegros forcierte), nicht noch mehr Staaten auf dem Balkan entstehen zu lassen. Rechtsnachfolger ist die Republik Serbien.
Amtssprache: Serbisch
Hauptstadt: Belgrad
Staatsform: Republik
Fläche: 102.350 qkm
Einwohnerzahl: 10.829.175 (Juli 2005)
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner pro qkm
Währung: Serbien Dinar, Montenegro und Kosovo Euro
Gründung: 27.04.1992 (BR Jugoslawien), 04.09.2003 (Serbien-Montenegro)
Zeitzone: UTC+1
Die Briefmarken trugen die Inschrift "SRBIJA I CERNO GORA". Es wurde kein Waserzeichen verwendet.

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serbisch-krajina_nr1.jpgDie Republik &&Serbische Krajina&& (serbokroatisch: Republika Srpska Krajina, Abkürzung: RSK) war ein international nicht anerkanntes De-Facto-Regime, das in den Jahren 1991 bis 1995 ca. ein Drittel des Gebietes der Republik Kroatien kontrollierte. Die Republika Srpska Krajina stellt kein historisches geographisches Gebiet dar.
Am 19.12.1991 wurde dieses Gebiet im Gegenzug zur Unabhängigkeitserklärung Kroatiens als von Kroatien unabhängiger Staat proklamiert. Zur Hauptstadt der Republika Srpska Krajina wurde Knin erklärt. 1992 schlossen sich der RSK auch die zu diesem Zeitpunkt serbisch kontrollierten Gebiete im Osten Slawoniens und der Baranja an.
Das Ziel war die Vereinigung dieses Gebietes mit der Republika Srpska (Serbische Republik, heute eine der beiden Entitäten in Bosnien und Herzegowina) und der Bundesrepublik Jugoslawien zu einem gemeinsamen großserbischen Staat. Die kurze Geschichte der Serbenrepublik ist im Zusammenhang mit dem Kroatien-Krieg und den anderen Jugoslawien-Kriegen zu sehen und zu bewerten. Der Großteil des Territoriums der Republika Srpska Krajina wurde 1995 im Zuge der Operation Oluja durch die kroatische Armee erobert. Der restliche Teil des Gebietes in Ostslawonien wurde im Rahmen der UNTAES-Mission friedlich in Kroatien integriert.
Zwischen 1993 und 1997 erschienen 82 Briefmarken und ein Block.

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serbisch-bosnien_1992.jpgDie &&Serbische Republik Bosnien-Herzegowina&& (serbokroatisch: Republika Srpska) ist nach dem Dayton-Vertrag neben der bosniakisch-kroatischen Föderation Bosnien und Herzegowina eine von zwei Entitäten (Teilrepubliken) des Staates Bosnien und Herzegowina. Sie wurde kurz vor Ausbruch des Bosnienkrieges errichtet. Der Sitz der Verwaltung ist seit 1998 Banja Luka.
Währung ist der jugoslawische Dinar, ab 1994 der Neue Dinar und seit 1999 1 Mark = 100 Fening. Erste eigene Briefmarken erschienen am 26.10.1992. Es wird kein Wasserzeichen verwendet. Die offizielle Bezeichnung der Post lautet Srpskeposte.
Einschätzung: die Motive sind zwar recht ansehnlich, allerdings gibt es zahlreiche teure Kleinbogen, Serien und Blocks, weshalb nur die Wertnote 3-4 vergeben werden können.

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Philatelistischer Begriff für eine Reihe von Postwertzeichen, die über einen längeren Zeitraum zu einem gemeinsamen Ausgabeanlaß erscheinen, wie z. B. die Zuschlagsserien "Für die Jugend", "Für den Sport", "Für die Wohlfahrt" und "Tag der Briefmarke" (dänisch, italienisch, niederländisch und spanisch: serie, englisch: series, französisch und portugiesisch: série).

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Französisch und portugiesisch für "Serie" (dänisch, italienisch, niederländisch und spanisch: serie, englisch: series).

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Französisch für "Dauerserie" (englisch: definitive issue).

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Bezeichnung für einen Handstempel, der als Serienstempel vorkommt.

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Bezeichnung für einen Maschinenstempel, der als Serienstempel vorkommt.

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Bezeichnung für einen Sonderstempel in verschiedenen Orten, der aus gleichem Anlaß mit gleicher oder etwas abweichender Inschrift, gleichem Bild und gleicher Form versehen ist und von Postämtern in mindestens zwei Orten gleichzeitig oder nacheinander eingesetzt wird.

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Englisch für "Serie" (dänisch, italienisch, niederländisch und spanisch: serie, französisch und portugiesisch: série).

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Englisch für "Serife" (französisch: empattement).

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Dies ist ein waagerechter, geradliniger oder gekehlter Fußstrich an Buchstaben verschiedener Schriften wie z. B. Antiqua (englisch: serif, französisch: empattement).

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Bezeichnung für ein Druckverfahren, wobei es sich um eine Variante des Durchdrucks handelt, die man heute als Siebdruck bezeichnet.

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peru-post.jpgOffizielle Bezeichnung der Post von Peru.
Im Internet ist die Post unter der Adresse »www.serpost.com.pe&